St. Georg in Trier-Irsch

Der Trierer Höhenstadtteil Irsch - nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Ort bei Saarburg - wird schon im 10. Jahrhundert erwähnt. Um 975 bilden Irsch, Hockweiler und Korlingen einen Seelsorgebezirk, 1218 wird die Kirche in Irsch als Kapelle bezeichnet. Über die Baugeschichte der alten Kirche ist wenig bekannt, denn nur noch der alte, im Kern gotische, Kirchturm ist erhalten. Er steht heute allein auf dem alten Friedhof. Die Kirche war Anfang des 19. Jahrhunderts baufällig und wurde 1834 abgerissen, nach dem die nahe gelegene ehemalige Zehntscheune der Benediktinerabtei St. Martin zur neuen Kirche umgebaut worden war. Es handelt sich um eine einschiffige Saalkirche mit dreiseitigem Chorschluß. 1990 bis 1991 wurde die Kirche unter der Leitung des Trierer Architekten Heinz-Helmut Roth im Inneren saniert. Dabei konnte die historistische Ausmalung in Teilen wieder freigelegt werden. Zentrale Ausstattungsstücke sind die drei spätbarocken Altäre sowie der barocke Orgelprospekt.

Das Geläut von St. Georg besteht aus drei Glocken mit der Schlagtonfolge g'-b'-c''. Die kleinste Glocke wurde 1685 gegossen und trägt keine Gießersignatur. Die beiden größeren sind Werke der Saarburger Glockengießerei Mabilon und wurden 1957 angeschafft.

Literatur:

  • Paulinus Nr. 4/1991 (27.1.1991; Serie "Alte Kirchen in neuem Glanz"): Pfarrkirche St. Georg in Trier-Irsch.

Sebastian Schritt

Die Orgel in der Kirche St. Georg, Trier-Irsch[1]

von Dr. Ernst Schneck, Trier-Irsch

Der ehemalige Irscher Organist Berthold Schwamborn hat 1979 die Ergebnisse seiner Nachforschungen in einem Aufsatz vorgelegt und dabei vor allem die Erbauungszeit 1764/65 in St. Antonius untersucht. Schwamborns Ausführungen werden im Folgenden durch verschiedene Einzelheiten präzisiert und erweitert.[2] Dies gilt nicht nur für den Bau der Orgel in St. Antonius, sondern auch und besonders für deren Überführung 1861/62 und ihr weiteres Schicksal in Irsch St. Georg. So können wir zwar keine lückenlose Geschichte der seit 230 Jahren bestehenden Orgel vorlegen, wir können dem bisherigen Mosaik aber einige zusätzliche Steinchen hinzufügen.

Die Spur führt also zunächst zur Trierer Stadtkirche St. Antonius, von der die Orgel 1861 abgekauft wurde.

1.  Die Orgel in der Pfarrkirche St. Antonius, Trier (1765-1861)

Bei der 1764/65 erbauten Orgel handelt es sich nicht um die erste in der Pfarrkirche St. Antonius. Ein stichprobenartiger Blick in Unterlagen aus früheren Jahren zeigt, dass sie vielmehr eine Vorgängerin ablöste. So weist das Rechnungsbuch der Jahre 1743-1763 regelmäßige Ausgaben für die jährliche Orgelstimmung (jeweils 2 Rtl. 27 Alb.) sowie das jährliche Gehalt für eine Organistin (je 12 Rtl.) und einen Balgtreter (je 2 Rtl. 36 Alb.) aus.[3] Dagegen quittierte am 16.7.1764 der Domorganist Pet. Daniel Kenner 5 Rtl. „wegen gewöhnlichem Salario pro annis 63 und 1764“, fällig „in vigilia Sti. Alexi“, sowie 36 Alb. „von zweymahliger Reparation der Orgel und Bälgen“.[4] In der ersten Jahreshälfte 1764 muß die Orgel tatsächlich in einem sehr schlechten Zustand gewesen sein. Für den 28.3. notiert ein namentlich nicht genannter Schlosser verschiedene Arbeiten an den Bälgen und Windladen sowie am Register und am Orgelkasten.[5] Doch konnten diese Arbeiten die alte Antonier Orgel wohl nicht retten.

Neben dem Zustand der alten Orgel dürften zwei Umstände des Jahres 1764 die Gedanken in Richtung auf eine neue Orgel gefördert haben: Zum einen erhielt die Pfarrei in diesem Jahr in Theodor Oehmbs einen neuen Pfarrer; zum anderen bestimmte dieser über das Vermächtnis des am 26.5.1764 verstorbenen und in der Pfarrkirche begrabenen Priesters Vitus Baur. Dieser hatte der Kirche 50 Rtl. „zu einem Ornat oder Aufrichtung eines Altars“ vermacht. Oehmbs verwendete diesen Betrag mit Bewilligung des Kirchensends für die Orgel sowie einen Rest davon 1766 für 3 Alben, eine Chorkappe und ein Meßgewand.[6] Mit dieser Stiftung war der Grundstock für eine neue Orgel gelegt.

Von der Kirche St. Antonius liegt eine ganze Anzahl von Rechnungsbelegen vor, so u.a. auch ab dem Sommer 1764 aus der Erbauungszeit der neuen Orgel.[7] Es beginnt mit dem 1.8.1764, als der Orgelbauer Romanus Benedictus Nollet von dem Weißgerber Johannes Caspar Degen drei Dutzend Felle, das Stück zu 18 Alb., kaufte.[8] Diese dürften für die Orgelbälge vorgesehen gewesen sein. Am 12.9.1764 erwarb Nollet bei der Abtei St. Maximin 32 Pfund Blei im Wert von 1 Rtl. 45 Alb. „zur neuen Orgel“[9]. Ein weiterer Orgelbauer, Franz Ludwig, arbeitete mit Nollet zusammen und führte vom 20.8. bis zum 28.9. Schreinerarbeiten aus, für die er am Tag nach Abschluss der Arbeiten 14 Rtl. 12 Alb. erhielt.[10] Die Stellage für die Orgelbälge fertigte der Zimmermann Hans Adam Diell an, wofür er am 7.9.1764 den Betrag von 27 Alb. erhielt.[11] Der Küster der Pfarrkirche St. Antonius, Leonardus Stempel, besorgte bei Michael Lang 19 Pfund Zinn und bezahlte dafür am 16.11.1764 insgesamt 4 Rtl. 12 Alb. Am 17.12.1764 quittierte der Rektor der Jesuitenkirche, Emmericus Haydrich SJ, dem genannten Küster den Empfang von 20 Rtl. für einen Orgelkasten.[12]

Woher dieser Orgelkasten stammte, und in welcher Form bzw. Überarbeitung er in die Antoniuskirche kam, ist nicht mehr nachzuzeichnen. Domorganist Oehms drückte in einem Gutachten von 1977 die Vermutung aus, dass der recht ausladende Prospekt von 8’ (= 8 Fuß, wobei 1 Fuß ca. 30 cm entspricht) Höhe nur der Teil eines größeren Werkes von mehreren Manualen sei. Organist Schwamborn ist der Überzeugung, dass das 1764 aufgekaufte Gehäuse - weil es ja schon vorher eine Zeitlang irgendwo aufgestellt gewesen sein muss - „noch wesentlich älter als die älteste Orgel in Trier (Welschnonnen, gebaut 1757) bzw. im Trierer Raum“ ist.[13]

Einen weiteren Posten Zinn quittierte am 23.1.1765 Helena Reuters, und zwar 9 ¼ Pfund Englisch Zinn zu 16 Alb. je Pfund und 31 ¾ Pfund Rosenzinn zu 13 Alb. je Pfund, insgesamt 10 Rtl. 20 Alb.[14] Der Orgelbauer Franz Ludwig kassierte am 24.2.1765 erneut für seine Arbeiten, diesmal „in allem fünfzig und ein Tag, jeden Tag 18 Alb., tut zusammen 17 Rtl.“ 12 Rtl. bekam er bar, den Rest in Form von zwei Bögen Pergament.[15] Anfang April 1765 wurden weitere Rechnungen beglichen. Den Gesamtbetrag, den Nollet erhielt, kennen wir nicht. Wir wissen nur, dass er am 2.4. wegen „mehr gemachter“ Arbeit einen Aufschlag von 12 Rtl. auf das bisher erhaltene Geld sowie 7 Rtl. 3 Alb. zur Begleichung von Schulden bei zwei weiteren Händlern empfing.[16] Tags darauf bestätigten der Kaufmann und Bürgermeister Helling den Empfang von 2 Rtl. 25 Alb. von Nollet für verkaufte Leinwand und Peter Anton Höltzenburg von 2 Rtl. 37 Alb. für 6 ½ Ellen gestreiften Zwillich zu je 14 Alb. und weitere 6 Ellen zu je 9 Alb.[17] Eine undatierte, aber in das Jahr 1765 fallende Quittung bezeugt die Lieferung von 19 Körben Holzkohle für insgesamt 2 Rtl. 6 Alb. durch den Schlosser August Sauer.[18] Die 20 Rtl. schließlich, die „dem Schreiner-Meister Frisch für Aufschlagung des Orgelkastens“ am 19.1.1766 ausbezahlt wurden[19], dürfen wir als vorläufiges Ende des Baues der neuen Orgel in der Antonius-Kirche betrachten. Das Datum ist zugleich eine Bestätigung des Jahres 1765 als Erbauungsjahr für dieses Werk.

Jedoch waren damit die Arbeiten noch nicht abgeschlossen. Schon am 8.5.1767 wurden „dem Mstr. Franz Ludwig auf Abschlag der Orgelarbeit“ 26 Rtl. gewährt.[20] Es folgten in diesem und dem darauffolgenden Jahr diverse kleinere Arbeiten an ihr.[21] 1769 begegnen wir wieder dem aus der Zeit vor 1764 bekannten Betrag von 2 Rtl. 27 Alb. für die Stimmung der Orgel, die der Organist Conrad Arens erhielt.[22] Nollet arbeitete 1770 wieder an der Orgel und musste den (wohl 1767) von Ludwig nachträglich eingebauten Sub-Bass verbessern. Gemäß Rechnungsbuch von 1769/70 wurden „dem Nollet die Orgel auszubutzen, den Sub-Bass so Franz Ludwig expost eingesetzt, zu verbesseren“ 20 Rtl. sowie für Wein und Brot bei der Arbeit 1 Rtl. 28 Alb. gezahlt; ein Beleg vom 20.5.1770 nennt noch rückstehende 10 Rtl. für die Arbeit, die er zur Zufriedenheit von Pastor Oehmbs gemacht hat.[23] Am 10.7.1777 wurden dem Organisten Antonius Glaßer die bekannten 2 Rtl. 27. Alb. für das Stimmen der Orgel ausbezahlt.[24] Sechs Wochen später (21.8.) erhielt der „Practicus“ Carl Caspar Molitor für kleinere Arbeiten an der Orgel 1 Rtl. 30 Alb.[25] Nollet arbeitete im Jahr darauf noch einmal an der Orgel und quittierte am 2.8.1778 den Betrag von 6 Rtl. „für Reparation und Zustimmung“.[26]

Mit Romanus Benedictus Nollet (1711-1779) begegnet uns das Mitglied einer bedeutsamen Orgelbauer-Familie des Trierer Landes im 18. Jahrhundert. Sein Vater hatte 1727 die Schwalbennestorgel im Trierer Dom und 1729 die Orgel der Simeonskirche in der Porta Nigra gebaut. Romanus Benedictus Nollet selbst hatte 1759 die Orgel in St. Paulin fertiggestellt. Sein 1748 geborener Sohn Bernard-Johannes baute 1782 die Orgel der Salvator-Abtei zu Prüm.[27] Neben Nollet ist aber auch der Orgelbauer Franz Ludwig zu nennen, der als mitausführender Handwerker an der Errichtung der Orgel in St. Antonius beteiligt war.

Erst ein halbes Jahrhundert nach Nollets letzter Arbeit von 1778 begegnen wir wieder einem greifbaren Hinweis auf die Orgel in St. Antonius.

Zwischen dem Pfarrsend von St. Antonius und Orgelbauer Franz Heinrich Stumm aus Raunen-Sulzbach wurde am 30.8.1827 ein Vertrag über die Reinigung der Orgel, die Neubelederung der Bälge sowie Arbeiten an der Windlade und den Pfeifen abgeschlossen, „und überhaupt das ganze Werk in einen brauchbaren Stand zu setzen, so gut als es möglich ist." Für die Arbeiten sollte Stumm 65 Taler erhalten.[28] Die Vereinbarung dürfte auf einen undatierten Brief von Organist Bastian zurückgehen, der dem Vertrag beigefügt ist.[29] Darin erbittet der seit vier Jahren die Orgel spielende Organist vom Pfarrsend die Reparatur der Orgel, mit deren Zustand er wegen der allzu schlechten Stimmung von Anfang an nicht zufrieden war. Zudem seien auch die Bälge dringend neu zu verledern, "welches übrigens das Orgelwerk auch noch werth ist... Denn durch das allzuviele Aufeinanderklatschen und Flicken des Leders auf die Bälge ist man nicht mehr im Stande, ihnen ihren gehörigen Wind wiederzugeben, welches auch nur für eine kurze Zeit ist, und darum eben dem ganzen Werke großen Schaden verursacht, weil ihm den gehörigen Wind geraubt wird und es darum eben nicht mehr die volle Kraft hat wie früher. Und der Kallikant muß sich beinahe todttreten, wo er bei gehöriger Fassung des Windes der Bälge beinah dreimal längere Zeit hätte, sie wieder niederzudrücken. Ohne Seele kann der Mensch nicht leben, so auch bei einer Orgel." Bastian hofft, dass bei einer Reparatur auch noch die anderen Fehler der Orgel ans Tageslicht treten würden. Abschließend drängt er den Pfarrsend noch einmal, "daß das Orgelwerk doch bald wieder in guten Stand gesetzt würde, weil es ja doch jetzt bald den höchsten Grad des Verfallens erreicht hat. Denn nicht allein der Organist, sondern ein jeder, der bei Begleitung der Orgel mitsingt, wird sagen können, daß es höchst unangenehm ist, sich streng nach der Orgel richten zu müssen." Am 28.9.1827 gab die Pfarrei nach Ausweis der Kirchenrechnungsbücher 42 Rtl. „dem H. Stum für die Orgel zu repariren“, während die Herz-Jesu-Bruderschaft der Pfarrei St. Antonius die restlichen 23 Rtl. „als den Antheil der Bruderschaft an der vorgenommenen Orgel-Reparation“ übernahm und den Erhalt am 26.9.1827 von Stumm quittieren ließ.[30]

1840 bemühte sich der Kirchenrat erneut um eine umfassende Reparatur und stellte einen diesbezüglichen Antrag bei der bischöflichen Behörde. Am 18.12.1840 reagierte das Generalvikariat auf den Antrag, an der Orgel eine "Hauptreparatur" vornehmen und die Kosten dafür "aus dem disponiblen Einnahmen-Überschuß der Fabrik bestreiten" zu dürfen, mit der Weisung: "Da jedoch erst nach vorheriger Auseinandernehmung der verschiedenen Theile dieses Orgelwerks sich ein Kosten-Anschlag über die fraglichen Reparaturen anfertigen läßt, so sehen wir zur Zeit der Einsendung dieses Kosten-Anschlages entgegen."[31] Auch in diesem Fall bestätigen die Rechnungsbücher die Ausführung der Arbeit: am 5.1.1841 quittierte der Orgelbauer H. W. Breidenfeld den Erhalt von 40 Rtl. „an Arbeits-Lohn und Zutaten“ für die auf den  23.11.1840 - also vor Antragstellung beim Generalvikariat - datierte Reparatur der Orgel. Der Betrag wurde aber noch „in die Rechnung pro 1840 gebracht“[32].

Ab 1859 werden dann die Bemühungen der Pfarrei St. Antonius um eine neue Orgel aktenmäßig fassbar.[33] Im Vertrag zwischen Pastor Remlinger und den Orgelbauern Breidenfeld (Vater und Sohn) vom 15.11.1860 wird als Abschluss der Arbeiten Anfang Oktober 1861 genannt.[34]

2.  Die Orgel in der Pfarrkirche St. Georg (1861/2 bis heute)

"Orgel, 1861 von St. Antonius in Trier gekauft. Wertvolles Barockgehäuse." Mit diesen spärlichen Worten führt Pfarrer Rupp am 21.11.1927 in einem Inventarverzeichnis u.a. die Orgel an.[35] Was liegt hinter dieser knappen Notiz versteckt?

Das Generalvikariat genehmigte am 27.9.1861 den Antrag des Irscher Kirchenrats vom 8.d.M., in der Pfarrkirche ein Mannhaus zu errichten.[36] Dass dieses Projekt, in der Pfarrkirche eine Empore einzubauen, in unmittelbarem Zusammenhang mit der geplanten Errichtung einer Orgel steht, zeigt zum einen der rückschauende Bericht Pfarrer Heidingers vom 16.11.1862.[37] Er beklagt sich nicht nur über den Platzmangel in der Kirche, sondern schreibt weiter: „Zudem war der Kirchengesang so schwach und jämmerlich, daß die Gemeinde dadurch nicht erbaut, sondern nur geärgert wurde. Ein wesentliches Mittel zur Behebung desselben ist aber eine Orgel. Überall werden in neuester Zeit Orgeln angeschafft, eine so bedeutende Pfarrei wie Irsch dürfte daher auch nicht länger ohne eine solche sein. Der Bau eines Mannhauses müßte also aus diesem Grund vorher unternommen werden.“[38] Tatsächlich hatten bereits im Sommer 1861 "drei im hiesigen Pfarrbezirke eingesessene Männer, welche indes nicht gekannt sein wollen," die alte Orgel von St. Antonius für 200 Rtl. gekauft und der Irscher Pfarrkirche "ohne alle Bedingungen zum Geschenke" angeboten.[39]

Das Geld für das Mannhaus (insgesamt 486 Taler) kam durch Kollekten unter den Pfarrangehörigen zusammen; diese besorgten auch die Fuhrdienste und die Beköstigung der Handwerker. Um eine solide und gute Ausführung der Arbeit zu gewährleisten, arbeitete man nicht im Akkord, sondern im Taglohn. Die Leitung der Baumaßnahme lag in den Händen des Pfarrangehörigen Bernhard Lamberti. Bei einer Besichtigung bald nach Fertigstellung der Empore zeigte sich Bischof Wilhelm Arnoldi äußerst zufrieden. Von dem gesammelten Geld wurde nur ein kleinerer Teil aufgebraucht, so dass noch etwa 400 Taler übrigblieben.

Mit Schreiben vom 8.12.1861 unterrichtete der Kirchenrat das Generalvikariat über die erwähnte Orgelschenkung. Die erbetene Genehmigung zu ihrer Annahme erhielt er am 7.1.1862.[40] Gleichzeitig mit dem Antrag auf Zustimmung zu der Schenkung reichte er auch zwei Vertragsentwürfe mit den Orgelbauern Zumsand aus Höhr (Nassau) und Voltmann aus Klausen ein.

Zunächst zu Zumsands Angebot.[41] Die vorhandene "Disposition der von der Fabrik von St. Antonius zu Trier für die Pfarrei Irsch angekauften alten Orgel" gibt er folgendermaßen an:

"A. Drei Bälge à 4 F. breit, 7 F. lang - wurmstichig, unbrauchbar.
B. Manualwindlade mit 11 Zügen, 47 Tasten - gut, mit Reparatur brauchbar.
C. Pedalwindlade mit 3 Zügen, mit 1 Oktave.

D. Pfeifenwerk.
1. Principal 8’ F., Metall, brauchbar mit Reparatur.
2. Gedackt 8', Metall, brauchbar mit Reparatur.
3. Oktave 4', Metall, brauchbar mit Reparatur.
4. Flöte 4', Metall, unvollständig, sonst brauchbar mit Rep.
5. Oct. 2' mit Reparatur brauchbar.
6. Quinte 1 3/4' Metall mit Rep. brauchbar.
7. Flaute travers discante, Metall, mit Rep. brauchbar.
8. Gambe, 2 mittlere Oktaven, Metall, brauchbar.
9. Mixtur 4-fach 1 3/4' - brauchbar mit Rep.
10. Vox humana - unbrauchbar.
11. Trompete, mit 2 Zügen, von Eisenblech, unbrauchbar.

Pedal.
1. Subbaß 16' - mit Rep. brauchbar.
2. Principalbaß 8' - schlecht und von viel zu weiter Mensur.
3. 8füßige Trompete von Holz, unbrauchbar."

Anschließend entwickelt Zumsandt seine Vorschläge für die Reparatur und Aufstellung der Orgel, für die er insgesamt 466 Rtl. veranschlagt. Diesem Angebot folgen die von Pfr. Heidinger niedergeschriebenen und von beiden am 2.10.1861 unterschriebenen Vertragsbestimmungen, wobei man sich ganz an den unmittelbar vorausgehenden Vorschlägen des Orgelbauers orientierte. Weil sie nicht zur Ausführung kamen, brauchen sie uns nicht weiter zu interessieren.

Neben diesem entstand am 5.12.1861 ein weiterer Vertrag[42], diesmal "zwischen dem Privatgeistlichen Joseph Inglen[43] als Bevollmächtigtem der Kirchenverwaltung der Pfarrei Irsch bei Trier einerseits und dem Orgelbauer Heinrich Voltmann aus Klausen andererseits". Er war mit der Bestimmung versehen, dass er "durch die nachträgliche Unterschrift der genannten Verwaltung rechtskräftig zu machen" sei. "Voltmann übernimmt es, die aus der Pfarrkirche St. Antonius zu Trier herrührende und für die Kirche zu Irsch angekaufte Orgel in allen Theilen herzustellen und an letzterm Orte fehlerfrei wieder aufzurichten. Er verpflichtet sich dabei, das Werk in einen solchen Stand zu setzen, daß es sowohl rücksichtlich der Reinheit, Gleichmäßigkeit und Stärke des Tones, Genauigkeit der Stimmung und der Klangfarbe der einzelnen Stimmen, als auch in Hinsicht der Dauerhaftigkeit füglich ein neues zu ersetzen vermag. Alles genau nach dem heutigen Stande der Orgelbaukunst; so daß jeder Sachverständige befriedigt und jedem billigen Anspruche, der an ein wiederhergestelltes altes Werk zu stellen sein dürfte, genügt werden soll." Die von Voltmann im einzelnen zu erbringenden Leistungen werden nun in neun Punkten genau auflistet. Demnach sind folgende Arbeiten durchzuführen: die Manualwindlade mit doppelt belederten Klappen, das "Regierwerk... samt Hand- und Pedalklavier" sowie zwei Kastenbälge werden erneuert; ein Borden 16 Fuß beim kleinen c beginnend wird dem Manual hinzugefügt; Viola da Gambe und Trompete von je 8 Fuß werden ebenfalls hinzugefügt ("wobei jedoch von den vorhandenen Pfeifen das brauchbare benutzt werden darf; so wie sich der Orgelmacher überhaupt ausbedingt, daß ihm das Material der alten Orgel, was zur Wiederherstellung nicht verwendet wird und rückständig bleibt, als Eigenthum anheimfallen"); dem Gedackt 8 Fuß werden die fünf tiefsten Pfeifen neu zugefügt; die Registerknöpfe werden mit Porzellanschilden und Inschriften versehen; das unbrauchbare freie Pedal der alten Orgel wird durch ein bloß angehängtes ersetzt; "alles vorhandene und brauchbar befundene Pfeifenwerk (wird) aufs genaueste ausgebessert und fachmäßig hergestellt". Am Ende der Arbeit soll die Orgel folgende Stimmen enthalten: Principal 8’, Borden 16’, Viola de Gambe 8’, Gedackt 8’, Flute travas 8’, Octava 4’, Flöte 4’, Octave 2’, Quinte 1 1/2’, Mixtur 4fach, Trompete 8’. - Die Aufstellung der Orgel in Irsch soll mit dem 1. April 1862 beginnen. Nach der Begutachtung der aufgestellten Orgel durch einen von beiden Seiten zu bestimmenden Sachverständigen soll Voltmann 480 Rtl. erhalten, wobei ihm 100 Rtl. an Vorschuss eingeräumt wird. Den Transport der in Klausen zu verfertigenden Teile nach Irsch (wie Bälge und Windlade) übernimmt der Kirchenrat. Ebenso sorgt er für die Stellung eines oder - wenn erforderlich - mehrerer Helfer für die Aufbauarbeiten in der Kirche. Der in Ürzig angefertigte, die Handschrift Inglens tragende Vertrag hat auch die erwähnten Unterschriften des Kirchenrats (ohne Datum) und außerdem die Genehmigung des Generalvikariats vom 7.1.1862.[44]

Dem Vertrag legte Inglen einen ausführlichen Begleitbrief an Pfr. Heidinger mit gleichem Datum (5.12.) bei.[45] Darin begründet er, warum er beim Abschluß des Vertrags mit Voltmann den vorgesehenen Höchstbetrag von 400 Rtl. um 80 Rtl. überschritten hat. Es sei "ein für allemal nicht gutzuheißen, daß die Orgel blos so aufgerichtet werde, wie sie zu Antonius gestanden."[46] Die Mehrkosten seien vor allem deshalb nicht noch höher geraten, weil man das Pedal der alten Orgel fallengelassen und durch ein blos "angehängtes" ersetzt habe. Bei jeder geringeren Veranschlagung würde man "zuverläßig ein Werk erhalten..., mit welchem jeder Sachkenner schon von vornherein unzufrieden sein müßte, zu geschweigen, daß später die Mängel zu Hauf (sich) einstellen würden."[47] Daß man von Irscher Seite ausdrücklich die Aufstellung des Orgelgehäuses aus dem Vertrag herausnehmen wolle, sei zwar ungewohnt, habe aber die Kosten weiter gedrückt. Außer Voltmann sei also nur noch ein Tischler zu bezahlen, der diese Arbeit für höchstens 20 Rtl. übernehmen könne. Sollte dieser Mehrbetrag von 100 Rtl. über den veranschlagten 400 Rtl. nicht aufzubringen sein, "so ist guter Rath theuer, da in diesem Falle nur durch schlechte Arbeit aus der Geldverlegenheit zu kommen wäre."[48] Damit der Wert der Orgel ein bleibender ist, hält Inglen es auch für unerlässlich, "daß Voltmann gegen eine bestimmte jedesmalige Entschädigung gehalten sein sollte, die hergestellte Orgel einer jährlichen Durchsicht und Reinstimmung zu unterwerfen."[49] Diese Vereinbarung könne man auch noch nachträglich mit Voltmann treffen.

Das Generalvikariat bestätigte, wie bereits erwähnt, am 7.1.1862 die Schenkung als auch die Renovierung der Orgel für die Irscher Zwecke. Dem offiziellen Schreiben[50] zufolge haben "mehrere Parochianen von Irsch die alte Orgel von St. Antonius zu Trier auf ihre Kosten angekauft und ihrer Pfarrkirche geschenkt". Die Pfarrei selbst habe "die 480 Rtl. betragenden Kosten der Reparatur dieser Orgel durch freiwillige im Pfarrbezirke von Irsch zu sammelnde Beiträge aufgebracht", was "ein erfreulicher Beweis für die Opferwilligkeit der Pfarrgemeinde Irsch zur Hebung ihres Pfarrgottesdienstes" sei. Von den bei der Behörde eingereichten Verträgen wurde der mit dem Orgelbauer Zumstadt am 2.10. abgeschlossene nicht akzeptiert, während der "von dem Herrn Pastor Inglen mit dem Orgelbauer Voltmann zu Clausen am 5. Dezember v.J. geschlossene" genehmigt wurde.

Nunmehr konnte die Orgel in Voltmanns Werkstatt in Klausen saniert werden. Nachdem dieser wichtigste und langwierigste Schritt abgeschlossen war, wurde sie, wie vereinbart, auf Kosten der Pfarrgemeinde nach Irsch transportiert. Die "Fuhrleute, welche die neuen Orgeltheile in Clausen abnahmen", quittierten hierfür am 16.8.1862 einen Betrag über 7 Rtl. aus der Kollektenkasse.[51] Für die Arbeiten, die am Gehäuse der aufgebauten Orgel durchgeführt wurden, erhielten der Anstreicher Christian Sander aus Trier am 10.9.1862 "für den Anstrich und Vergoldung der Orgel aus dem Ertrag der Küsterlieferung" 25 Rtl., und der "Vergolder" Heinrich Schuler aus Trier quittierte am 13.9.1862 "für Ausbesserung der Verzierungen an der Orgel" 6 Rtl.[52] Schließlich zahlte die Pfarrei dem Orgelbauer Voltmann am 7.10.1862 den vereinbarten Lohn von 480 Rtl. "aus der Kollektenkasse"[53], nachdem am gleichen Tag die Abnahme der Orgel erfolgt war.

Für diese Abnahme einigten sich die Pfarrei und der Orgelbauer auf den damaligen Lehrer und Organisten von Trier St. Gervasius, Bohn. Er schreibt in seinem Bericht: "Das Werk enthält folgende vertragmäßig herzustellende Stimmen: Principal 8', Bordun 16', Viola di Gamba 8', Gedact 8', Flauto traverso 8', Octav 4', Flöte 4', Octav 2', Quinte 3', Mixtur 4fach und Trompete 8', welche zusammen eine dem Raume der Kirche entsprechende Tonstärke zu entwickeln vollständig im Stande sind. Die neu ausgeführten Stimmen sind charakteristisch intonirt und gleichmäßig durchgeführt. Auch in den ausgebesserten Stimmen fanden sich keine erheblichen Ungleichheiten vor, welches gewiß bei dem Zustande des vorhandenen Materials von der Geschicklichkeit des Orgelbauers Zeugnis gibt. Stimmung im Kammerton und Temperatur gut getroffen. Die Claviaturen (Hand- u. Pedal-) sind sorgsam gearbeitet, der Umfang contractmäßig und die Spielart bequem. Die Verbindung der Tasten mit den Ventilen ist so hergestellt, daß keine bemerkbare Dehnung der Glieder möglich ist, sondern daß die geringste Bewegung einer Taste sich zugleich dem zugehörigen Ventil mittheilt. Die Abstrakte sind von leichtem Holze und an den Enden gegen Spalten durch überleimte Hanfumwickelung gesichert. Die Registratur ist gut angelegt und dauerhaft ausgeführt: die äußeren sichtbaren Theile derselben sind so ausgeführt, wie sie der Contract verlangt. Die Kastenbälge sind neu und geben dem Werke hinreichenden, egalen Wind. Die Balgmechanik ist dauerhaft und die Windführungen haben die zur kräftigen Ansprache des vollen Werkes erforderliche Weite. Die Windlade ist contractmäßig und gut ausgeführt, und zur Aufstellung des Pfeifenwerkes geräumig genug. Die Ventile sind doppelt beledert, die Pulpeten von weichem Leder und schließen gut; überhaupt habe ich nirgends Windverlust entdecken können. Die Pfeifen sind regelrecht aufgestellt und die größern sicher angehangen. Das Windladelager ist von der erforderlichen Stärke, so daß keine Senkung der Windlade zu befürchten ist. Nach meiner vollständigen Ueberzeugung ist nirgends etwas erspart oder unterlassen worden, wodurch dem Werke Nachtheil erwachsen könnte, vielmehr fand ich überall vorsorgliche Einrichtungen und gewissenhafte Ausführung. Auch die Bescheidenheit des anspruchslosen Meisters ist bestens anzuerkennen und derselbe in vorkommenden Fällen ganz besonders zu empfehlen."[54]

Damit war die Aufstellung der neuen Orgel zu Irsch endgültig abgeschlossen.

Am 18.11.1862 genehmigte das Generalvikariat die Anstellung eines Calcanten (Balgtreters) für die Orgel[55], nachdem bereits am 5.10.1862 Matthias Wilms aus Irsch "vorläufig auf ein Jahr" dazu verpflichtet werden konnte, und zwar "nicht allein an allen Sonn- und Festtagen, sondern auch zwischenzeitlich dann die Bälge zu treten, wenn der Lehrer und Organist bei außerordentlichen kirchlichen Feierlichkeiten zum Orgelspiel verpflichtet ist."[56]

Der in Inglens Brief vom 5.12.1861 angedeutete Wartungsvertrag für die Orgel kam erst am 13.4.1865 zwischen Pfarrer Heidinger und Orgelbauer Voltmann zustande, und zwar zunächst auf drei Jahre. Voltmann verpflichtete sich, "jedes Jahr im Monat Juni das hiesige Orgelwerk einer sorgfältigen Revision zu unterwerfen und vor allem dasselbe fein zu stimmen." Bei eventuell auftretenden "Stockungen" oder der Notwendigkeit "kleinerer Reparaturen" soll er "auf erste Anzeige des Kirchenrathes hierher kommen und Abhülfe treffen."[57] Der Vertrag enthält außerdem einen Zusatzvermerk vom 11.8.1868 über eine Vertragsverlängerung.

Das Vorhandensein einer Orgel führte bei den Messstiftungen zu einer unterschiedlichen Praxis, je nachdem ob die Eucharistiefeier mit oder ohne Orgel gestiftet wurde. Ein 1832 begonnenes und bis 1906 geführtes Verzeichnis, das auch die aus der alten Zeit (teilw. 17. Jahrhundert) herrührenden Anniversarien auflistet, unterscheidet zunächst nicht zwischen gesungener oder gelesener Messe, geht aber bald zu genaueren Angaben über, z.B.: für den 2.1. jeden Jahres ein "gestiftetes Singamt mit Orgel", 1899 gestiftet; für den 20.1. ein "gestift. Hochamt mit Segen (ohne Orgel)", 1889 gestiftet; für einen Donnerstag um den 20.1. ein "Hochamt mit Segen und mit Orgel", 1889 gestiftet. Der Zusatz "mit Orgel" findet sich zum ersten Mal in einer am 15.10.1864 für den 12.10. gemachten "Stiftung eines Singannivers. mit Orgel".[58]

Im Jahre 1890 erfolgte eine erste größere "Restauration der Orgel in der Pfarrkirche zu Irsch (bei Trier)"[59]. Das so überschriebene und auf den 20.1.1890 datierte Angebot der Orgelbauer-Gebr. Breidenfeld führt zunächst die vorhandenen Register auf:

"1. Principal discant 8'
2. Principal bass 8' im Prospekt
3. Bourdon 16'
4. Viola di Gamba 8'
5. Flauto 8'
6. Hohlfloete 8'
7. Octave 4'
8. Flauto douce 4'
9. Quinte 3'
10. Octave 2'
11. Mixtur 3fach
12. Trompete discant 8*
13. Trompete bass 8'
14. Angehängtes Pedal"60

Während das Pfeifenwerk im ganzen - bis auf einige reparaturwürdige Einzelstücke - noch in gutem Zustand ist, haben die Stimmung und die Intonation des Werkes sehr gelitten; "besonders ist letztere von sehr verschwommenen Charakter. Sämmtliche Stimmen müßen daher von neuem gründlich intoniert werden."61 Vor allem die Trompete hat viele defekte Zungen. Die Holzpfeifen müssen in ihrer Belederung wieder hermetisch verstöpselt werden. Weiterhin ist der Mechanismus der Orgel "in technischer Unordnung, wodurch das Orgelspielen sehr beschwerlich wird und eine bedeutende Kraftanstrengung erforderlich ist, um das Werk mit einiger Ausdauer zu spielen. Auch gehen die Registerzüge im Winter schwer."62 Deswegen ist "eine gründliche Correctur und Reparatur der einzelnen mechanischen Theile" durchzuführen. Hierzu gehört auch die Ausbesserung der Ventile und Pulpeten. Die beiden ebenfalls reparaturbedürftigen Kastenbälge müssten zu diesem Zweck "auf Kosten der Kirche in das Geschäftslocal der Orgelbauer befördert werden."63 Sie "gehen schwer und sehr unregelmäßig: ein gleichmäßiger Luftdruck derselben ist daher nicht zu erzielen."64 Daneben sind die Kanäle von den Bälgen zum Werk durch Neubelederung wieder zu dichten. Auch "die Calkanten-Einrichtung der Bälge ist wieder in gutem Zustande herzurichten."65 Die Orgelbauer setzen für die von ihnen zu leistende Arbeit 600 Mark an. - In einem Nachtrag vom 3.3.1890 übernehmen sie eine 10-jährige Garantie für ihre Arbeit, abgesehen von der durch Verstaubung der Pfeifen im Laufe der Zeit erfolgenden Verstimmung der Orgel. Sie versichern, "gegen eine mäßige Vergütung, wenn Bedürfnis vorliegt, die Stimmung der Orgel zu besorgen."66 In einem Begleitbrief zu dem Angebot verspricht Breidenfeld: "Mit der Ausführung der Arbeit könnten wir im nächsten Monat beginnen."67

Dem Angebot Breidenfelds war eine gründliche Untersuchung der reparaturbedürftigen Orgel durch denselben "unter Wissen und Billigung des Kirchenvorstandes" vorausgegangen. Den Kostenvoranschlag "für eine gründliche Reparatur" legte Pfarrer Beinroth dem Kirchenvorstand in der Sitzung am 26.1.1890 vor. Der Rat beschloss daraufhin, "vorbehaltlich der Genehmigung des Hw. Bischöfl. General-Vikariates, den vorgelegten Reparationsplan von den Gebr. Breitenfeld ausführen zu lassen, wenn die genannten Orgelbaumeister auch eine Garantie übernehmen, daß ihre Arbeit gut und dauerhaft ist." Am 2.2.1890 gab auch die Gemeindevertretung der Pfarrgemeinde von Irsch ihre Zustimmung zu dem Vorhaben.68, und am 18.2.1890 genehmigte auch das Generalvikariat die "Disposition zur Reparatur der Orgel".69

Wie bereits 1862, so übernahm Lehrer Bohn aus Trier auch diesmal die Abnahme der restaurierten Orgel. In seinem am 23.10.1890 angefertigten Protokoll70 schreibt er an Pfarrer Beinroth, dass er in dessen und des Orgelbauers Breidenfeld Anwesenheit die Orgel "einer Revision unterworfen" habe, mit dem Ergebnis, "daß die von Herrn Breidenfeld übernommenen Arbeiten: a) Instandsetzung des Gebläses, b) Regulierung der Mechanik, c) Reinigung und Intonierung des Pfeifenwerkes solide und kunstgerecht ausgeführt worden sind. Besonders in der Behandlung des Pfeifenwerkes zeigte sich der Orgelbauer ebenso gewissenhaft als kunstfertig; denn die Pfeifen sind nicht blos aufs sorgfältigste gereinigt, sondern auch trotz ihrer Verschiedenheit in Material und Mensur in den einzelnen Stimmen in egale und dem Toncharakter des betreffenden Registers entsprechende Intonation gebracht."

Schließlich führen die Irscher Kirchenrechnungen des Rechnungsjahres 1890/91 unter den außergewöhnlichen Ausgaben 600 Mark "für die Orgel-Gebrüder Breitenfeld“ auf.71

Im I. Weltkrieg wurden die Prospektpfeifen der Orgel beschlagnahmt. In den 1936 herausgegebenen „Kunstdenkmälern des Landkreises Trier“ heißt es noch, dass die 1917 an die Kriegsmetallsammelstelle abgegebenen zinnernen Orgelprospektpfeifen noch nicht ersetzt werden konnten.72 Genaueres erfahren wir aus dem Meldebogen der Orgel der Pfarrei Irsch vom 11.6.1944.73 Dem Meldebogen ist außer einem maschinenschriftlichen Auszug aus den gerade erwähnten „Kunstdenkmälern“ die folgende Anmerkung beigefügt: "Im Jahre 1935 wurde die Orgel instandgesetzt und die Prospektpfeifen erneuert (wahrscheinlich Zink) von Orgelbaumeister Peter Klein, Obersteinebach (Westerwald)." Aus dem eigentlichen Meldebogen ist u.a. zu entnehmen: Orgelprospekt und Werk stammen aus dem 18. Jahrhundert, der Erbauer war hingegen unbekannt. Das Werk hat 1 Manual, ein selbständiges Pedal und 14 klingende Register. Im Einzelnen hat es folgende Disposition: 12 Register in einem Manuale (Metallpfeifen) mit Principal 8', Bourdon 16', Viola di Gamba 8', Quinte 3', Flöte dice 4', Oktav 2', Trompete Bass 8', Trompete diskant 8', Flöte travers 8', Gedackt 8', Oktav 4', Mixtur 4fach; 2 Pedalregister (Holzpfeifen) mit Oktav 8' und Subbass 16' sowie eine Pedalkoppel. Die Traktur war mechanisch. Als Orgelpfleger wird Peter Klein, Obersteinebach, angegeben. Von der Nutzung heißt es: "An 3 bis 4 Wochentagen wird sie benutzt für den Gottesdienst, und auch öfter für die Abendandacht bei durchschnittlich je 150 - 200 Besuchern. An jedem Sonntag und Feiertag täglich 3 bis 4 mal bei über 1000 Besuchern zusammen."

Nach dem Befundbericht der Fa. Oberlinger von 1977 handelte es sich bei den 1935 erneuerten Prospektpfeifen um Pfeifen des Registers Principal 8’, für deren Ersatz Pfeifen in bronziertem Zink eingebaut wurden. Außerdem muss das Register V. d. Gamba 8’ irgendwann einen unfachlichen Eingriff erlebt haben, bei dem Pfeifenkörper mit Stimm-Expressionen aufgesetzt wurden. Oberlinger kam daneben zu dem später sehr umstrittenen Befund, dass die Orgel zwei angeblich nicht originale technische Teile habe (Spieltisch mit Manual- und Pedalklaviatur; Magazinfaltenbalg) und dass sie technisch überhaupt in einem desolaten Zustand war (eingetrocknete Windladen; klapprige Mechanik; ausgespielte Wellenlager).

1977 entschied man sich wieder zu einer umfassenden Restaurierung der Orgel.74 Die Maßnahme wurde von den Fachleuten (Domorganist, Diözesankonservator, Landesdenkmalamt) begrüßt und gutgeheißen. Über die große Bedeutung der Orgel waren sich alle Beteiligten einig. Bei dem Werk handle es sich um „eine der wenigen denkmalwerten Orgeln..., die in Trier und Umgebung existieren.“75 Sehr schnell hatte man sich auch auf den Orgelbauer Oberlinger aus Windesheim als ausführende Firma geeinigt.76 Das Angebot des Orgelbauers vom 13.5.1977 sieht im Anschluss an den Abbau der Orgel folgende Arbeiten vor: Restaurierung der Windladen einschließlich einer Pedalerweiterung von gis° bis d’; Restaurierung der Spiel- und Registermechanik; Einbau eines neuen elektrischen Orgelgebläses; Verstärkung der Holzlager durch Tragegerüste in Stahl; Restaurierung des Spielschranks einschließlich neuer Manual- und Pedalklaviatur; Überarbeitung des Orgelgehäuses in allen Teilen sowie deren Rückversetzung um 1 m; Restaurierung und teilweise Erneuerung des gesamten Zinn- und Holzpfeifenwerks einschließlich der Wiederherstellung der ursprünglichen Disposition; im Zusammenhang mit der Pedalerweiterung der zusätzliche Einbau zweier Pedalregister (Pedalflöte 4’ und Posaune 16’); Aufbau, Intonation und Stimmung der Orgel.

Problematisch war zunächst allein die Sicherstellung der Finanzierung. Nachdem diese endlich gewährleistet war, gab das Generalvikariat am 27.4.1978 seine Zustimmung zu dem Angebot Oberlingers, so dass mit diesem am 19.6.1978 der Vertrag abgeschlossen werden konnte. „Bettelbriefe“ zur Deckung der mittlerweile auf 110.00 DM angewachsenen Kosten waren zum Teil erfreulich erfolgreich. Ende August 1978 wurde die Orgel abgebaut, in Windesheim renoviert und im Januar 1980 wieder in der Irscher Pfarrkirche aufgebaut.

Die Orgel besitzt nunmehr folgende Gesamt-Disposition:

Manual, C - f’’’:
Bourdon 16’
Principal 8’
V. d. Gamba 8’
Flöt trav. 8’
Gedackt 8’
Octave 8’
Flöt 4’
Quint 3’
Octav 2’
Mixtur 4-fach
Trompet 8’ Bass
Trompet 8’ Diskant.

Pedal, C - d’:
Subbass 16’
Octavbass 8’
Principalflöte 4’
Posaune 16’

Pedalkoppel.

Am Sonntag, den 30.3.1980 fand die feierliche Orgelweihe statt, bei welcher Gelegenheit sie auch von den Sachverständigen des Bistums und des Landes abgenommen wurde. Bei der Weihe saß Domorganist Oehms an der Orgel und spielte Kompositionen von James Nares (1715-1783), Johann Pachelbel (1653-1796), William Boyce (1710-1779) und Ludwig van Beethoven (1770-1827). Daneben gab es außer Gebet, Lesung, Fürbitten, Segen und Gemeindegesang auch eine Ansprache des Domorganisten über „Die Orgel im christlichen Gottesdienst“. In seinem Abnahme-Bericht schrieb Oehms anschließend u.a.: „Die Restaurierung durch die Gebr. Oberlinger hat alle die Klangeigenschaften hervorgebracht, die wohl das Klangbild ursprünglich gehabt hat. Besonders erwähnenswert sind die sanften und wohlklingenden Grundstimmen. In der Kombination der verschiedenen Fußlagen ergeben sich aparte Klangmischungen. Die Trompete 8’ - in Bass und Discant geteilt - hat sowohl Solo-Qualitäten als auch die nötige Fülle im Pleno. Alles in allem eine gut gelungene Wiederherstellung des denkmalwürdigen Orgelwerkes. Die Pfarrgemeinde ist dazu zu beglückwünschen.“ Der Orgelsachverständige des Demkmalpflegeamtes, Prof. Dr. F. W. Riedel, weist in seinem Abnahme-Gutachten sehr deutlich auf zwei Eingriffe hin, die mit Oberlinger nicht abgesprochen waren. So bemängelt er zum einen die Neukonstruktion der Registermechanik, bei der die Züge nicht mehr waagerecht über dem Notenpult, sondern senkrecht zu beiden Seiten angebracht wurden, und als deren Folge die Neuanlage des übrigen Regierwerkes (Schwerter, Wellen). Zum anderen wurde anstelle der alten Pedalwindlade eine neue Windlade gebaut. „Beide genannten Maßnahmen hätten nur nach eingehender Beratung mit den Sachverständigen der Diözese und des Landes vorgenommen werden dürfen. Die alte Windlade sollte - wie es in derartigen Fällen üblich ist - sorgfältig von der Kirchengemeinde verwahrt werden.“ Trotz der Unzufriedenheit mit Oberlinger wurde mit ihm 1980 ein Wartungsvertrag geschlossen. 1989 musste man ihm mitteilen, dass die Orgel nach Aussage mehrerer Fachleute „äußerst schlecht gestimmt“ worden sei.

Die mit der Orgel-Restaurierung zunächst vorgesehene Restaurierung des Orgelprospektes (Gehäuse) wurde erst 1989 im Anschluss an die Innenrenovierung (Einrichtung) der Kirche durchgeführt. Bereits 1980 hatte Restaurator M. Schöndorf aus Ottweiler festgestellt, dass sich auf dem Holz des Orgelgehäuses drei Farbfassungen befanden: die damals sichtbare Fassung, dann eine Eichenholzimitation des 19. Jahrhunderts und zuunterst die Originalfassung aus dem 18. Jahrhundert. Schöndorf erhielt 1989 dann auch den Auftrag zur Restaurierung. Damit sollte das Orgelgehäuse nach Hochaltar, Seitenaltären, Kanzel und Beichtstühlen als letztes der großen Inventarstücke der Kirche in neuem Glanz erstrahlen. Nach Abtragung der beiden nicht nennenswerten oberen Farbschichten kam die ursprüngliche Marmorierung in Altrosa und Türkis mit Ziervergoldung zum Vorschein. Die Marmorierung war in gutem Zustand, die Vergoldung nur noch in Resten vorhanden. Die neuen Teile, die bei der Restaurierung 1979 hinzukamen und noch holzsichtig waren, wurden farblich analog zum übrigen Gehäuse gefasst.

Anmerkungen


[1]     Dieser Beitrag ist ein unbearbeiteter Auszug aus der Chronik „Die Pfarrei St. Georg, Trier-Irsch, und ihre Kirchenmusik im Wandel der Geschichte. Zum 130-jährigen Gründungsfest des Kirchenchors und zum 230-jährigen Bestehen der Orgel im Jahre 1995“; herausgegeben vom Vorstand des Kirchenchores „Cäcilia“ St. Georg, Trier-Irsch. Schriftleitung: Dr. Ernst Schneck. Trier 1995. - Lediglich die Zählung der Anmerkungen wurde angepasst.

[2]     B. Schwamborn, Die Barockorgel in der katholischen Pfarrkirche St. Georg und St. Wendelinus in Trier-Irsch; in: Neues Trierisches Jahrbuch 19 (1979), S. 70-75; vgl. auch W. Oehms, Eine alte Orgel wurde im Trierer Land neu entdeckt; in: Jahrbuch Kreis Trier-Saarburg 1979, S. 108-111; M. Thömmes, Orgeln in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Trier 1981, S. 252.

[3]     BATr Abt. 71,2, Nr. 287, S. 33 und öfter von Johannes Baptist 1743 bis Johannes Baptist 1763. Leider fehlt die Abrechnung von Johannes Bap. 1763 bis 1765, so dass wir für diese beiden entscheidenden Jahre nur auf die Belege in Nr. 539 zurückgreifen können.

[4]     BATr Abt. 71,2, Nr. 539, S. 8.

[5]     BATr Abt. 71,2, Nr. 539, S. 17-19. Die Rechnung beginnt mit orgelfremden Arbeiten am 17.3.; der Rechnungs-Gesamtbetrag von 12 Rtl. 11 Alb. wurde am 9.11.1764 quittiert (vgl. dagegen Schwamborn S. 72 zu Anm. 14).

[6]     BATr Abt 71,2, Nr. 622, S. 19. Johann Theodor Oehmbs (1729-1793) war 1773-1784 zusätzlich Regens des Trierer Priesterseminars und anschließend Assessor am Generalvikariat, blieb dabei aber immer Pfarrer von St. Antonius (vgl. E. Schneck, Die echte Praxis beibringen. Trier 1991, S. 89.116.118).

[7]     BATr Abt. 71, 2, Nr. 539 (Kirchenrechnungs-Belege 1760-1797). Die Belege dürften jedoch unvollständig sein. B. Schwamborn sind 1979 vor allem bei der Entzifferung der Daten einige kleinere Fehler unterlaufen.

[8]     BATr Abt. 71,2, Nr. 539, S. 14.

[9]     BATr Abt. 71,2, Nr. 539, S. 13.

[10]    BATr Abt. 71,2, Nr. 539, S. 15.

[11]    BATr Abt. 71,2, Nr. 539, S. 38.

[12]    BATr Abt. 71,2, Nr. 539, S. 23.

[13]    Schwamborn, S. 70.72.

[14]    BATr Abt. 71,2, Nr. 539, S. 26.

[15]    BATr Abt. 71,2, Nr. 539, S. 26.

[16]    BATr Abt. 71,2, Nr. 539, S. 27.

[17]    BATr Abt. 71,2, Nr. 539, S. 28f.

[18]    BATr Abt. 71,2, Nr. 539, S. 33.

[19]    BATr Abt. 71,2, Nr. 288, S. 37.

[20]    BATr Abt. 71,2, Nr. 288, S. 38.

[21]    BATr Abt. 71,2, Nr. 288, S. 75.

[22]    BATr Abt. 71,2, Nr. 539, S. 49.

[23]    BATr Abt. 71,2, Nr. 288, S. 156; BATr Abt. 71,2, Nr. 539, S. 170.

[24]    BATr Abt. 71,2, Nr. 539, S. 212.

[25]    BATr Abt. 71,2, Nr. 539, S. 213.

[26]    BATr Abt. 71,2, Nr. 539, S. 236.

[27]    Schwamborn, S. 71f; Thömmes, S. 295 (Register).

[28]    BATr Abt. 71,2, Nr. 210, S. 1; über Fr. H. Stumm vgl. Thömmes, S. 295 (Register).

[29]    BATr Abt. 71,2, Nr. 210, S. 2f.

[30]    BATr Abt. 71,2, Nr. 338, S. 22; BATr Abt.  71,2, Nr. 546, S. 24.80.

[31]    BATr Abt. 71,2, Nr. 210, S. 4.

[32]    BATr Abt. 71,2, Nr. 352, S. 26; BATr Abt. 71,2, Nr. 559, S. 28; über H. W. Breidenfeld vgl. Thömmes, S. 293 (Register).

[33]    BATr Abt. 71,2, Nr. 210, S. 5ff.

[34]    BATr Abt. 71,2, Nr. 210, S. 36.

[35]    BATr Abt. 71,187, Lagerbuch der Pfarrkirche zu Irsch, S. 77.

[36]    BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 1.

[37]    BATr Abt. 71, 187, Lagerbuch, S. 237-239. Der Bericht ist ganz abgedruckt in: Wirtz, S. 115-118.

[38]    BATr Abt. 71, 187, Lagerbuch, S. 116.

[39]    BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 2; Pfarrer Heidinger gibt in seinem Bericht drei Namenskürzel an: B.S., B.H., M.M: Wirtz, S. 117.

[40]    BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 2

[41]    BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 19f. Das Angebot ist auf den 1.10.1860 datiert, es müßte aber wohl richtig 1861 heißen; s. dazu unten das Datum der Unterzeichnung und den zeitlichen Gesamtzusammenhang.

[42]    BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 4f; über H. Voltmann vgl. Thömmes, S. 296 (Register).

[43]    Nikolaus Josef Inglen, geb. 7.4.1799 in Ürzig (Eltern: Johann Adam Ingeln und Elisabeth geb. Gippert), gew. 18.9.1824 in Trier, 21.10.1824 Kaplan in Bernkastel, 21.4.1825 Kaplan in St. Matthias, 1.9.1926 Pfarrer in Bertrich, 1832 Pensonär in Trier St. Gangolf, 1836 Emeritierung vom Pfarrdienst und Frühmesser in Ürzig, gest. 24.3.1871 in Ürzig. Von ihm stammt der Beitrag: Zur Geschichte der Orgel; in: Kalender für Katholiken auf das Jahr 1847. Trier 1847, 278-310.

[44]    BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 5.

[45]    BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 15-18.

[46]    BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 15.

[47]    BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 15

[48]    BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 17.

[49]    BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 18.

[50]    BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 14.

[51]    BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 6.

[52]    BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 8 und 9.

[53]    BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 7.

[54]    BATr Abt. 71,187, Nr. 14, 24f.

[55]    BATr Abt. 71,187, Nr. 219/2, Pag. 12.

[56]    BATr Abt. 71,187, Nr. 51 (o.S.)

[57]    BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 3.

[58]    BATr Abt. 71,187, Lagerbuch, S. 209-236, bes. S. 211f und 229.

[59]    BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 28-30; über die Gebr. Breidenfeld vgl. Thömmes, S. 293 (Register).

[60]    BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 28.

[61]    BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 29.

[62]   BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 29.

[63]  BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 30.

[64]  BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 30.

[65]   BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 30.

[66]  BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 30.

[67]  BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 27.

[68] BATr Abt. 71,187, Ordinata episcopalia ab anno 1817 (o.S.).

[69]  BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 26.

[70]   BATr Abt. 71,187, Nr. 14, S. 32.

[71]  BATr Abt. 71,187, Nr. 235, S. 18.

[72]  Wackenroder, S. 175.

[73] BATr Abt. B III 10,12 Bd. 7, Bl. 189; über den darin genannten Orgelbauer P. Klein vgl. Thömmes, S. 294 (Register). Die Meldebögen waren 1944 von allen Orgeln des Bistums zu erstellen, als Nazi-Deutschland noch an den „Endsieg“ glaubte und außer Kindern auch das Metall der Kirchenorgeln als Kanonenfutter in die Schlacht zu werfen sich anschickte. Der Irscher Meldebogen ist ausgefüllt von Pfarrverwalter Gierend.

[74] Die weitere Darstellung erfolgt auf Grund des vorliegenden Aktenmaterials des Pfarramtes.

[75]  Domorganist Oehms am 21.3.1977.

[76] Über Oberlinger vgl. Thömmes, S. 295 (Register).