Trierer Dommusiker - Orgelpunkt Trier: Orgel - und Chor - Musik an Dom und weiteren Trierer Kirchen. Touristische Sehenswürdigkeiten wie z.B. Porta Nigra und Trierer UNESCO Weltkulturerbe. 09.03.2011 19:53:52

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Trierer Dommusiker

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Wolfgang Oehms
Domorganist von 1959 bis 1993
 

Wolfgang Oehms, mit 34 Jahren Dienstzeit möglicherweise der am längsten amtierende Trierer Domorganist, wurde 1932 in Saffig bei Mayen geboren.

Sein Kirchenmusikstudium machte er an der Musikhochschule in Köln; 1957 erhielt Oehms das Konzertdiplom für Orgel sowie den Förderpreis der deutschen Musikhochschulen. Nach Abschluss seiner Ausbildung wirkte er als Kantor an der Stiftskirche in Bonn. Seit 1959 war er Domorganist an der Hohen Domkirche in Trier und Dozent an der Bischöflichen Kirchenmusikschule Trier. Von 1969 an hatte Oehms zudem die Stelle des Orgelsachverständigen für das Bistum Trier inne und nahm von 1959 bis 1964 einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Saarbrücken wahr. Oehms war auch in der Fortbildungsarbeit für die Kirchenmusiker des Bistums tätig.

Der erste Höhepunkt des Wirkens von Wolfgang Oehms war die Heilig-Rock-Wallfahrtszeit 1959. Die damalige Orgel im Dom war nur provisorisch von den Kriegsschäden befreit worden, so dass auf ihr zu spielen nicht eitel Freude war. Das Hauptwerk befand sich rechts über dem Kapitelschor. Das Teilwerk über der romanischen Schatzkammer war nicht  mehr spielbar. Als zu Beginn der 60er Jahre der Dom wegen der Renovierung geschlossen wurde, war Oehms so etwas wie ein Domorganist auf der Reise ohne festen Sitz. Zunächst waren die Domgottesdienste überwiegend in der Jesuitenkirche und in der Liebfrauenbasilika, schließlich fast nur in Liebfrauen. Um so größer war die Freude für Wolfgang Oehms, als er 1974 „seine Domorgel“ bekam, die er mit der Firma Klais in Bonn eingehend geplant hatte. Nun hatte der Trierer Domorganist „den schönsten Arbeitsplatz im Bistum Trier“, wie Oehms zu sagen pflegte. 

Die von Klais renovierte "Bambus"-Orgel in Manila / Philippinen 

Ein Jahr nach der Weihe der Domorgel wurde Oehms auf die Philippinen nach Manila zur Einweihung der von Klais renovierten Bambusorgel eingeladen. Daran schlossen sich einige Orgelseminare an, die das Goethe-Institut in Manila durchführte. Daneben gab Oehms Konzerte in vielen Ländern: in Paris/Notre Dame, in Israel, Südafrika, in den USA, Japan, Thailand, Sri Lanka, Singapur und Hongkong. 

1988 begann Wolfgang Oehms mit dem Schreiben seiner drei Bücher:

  •  „Mit Händen und Füßen, Memorabilien eines Organisten“
  •  „Mit Manual und Pfeifen - Neue Memorabilien eines Organisten“
  •  „Vox coelestis, ein etwas anderes Orgelbüchlein“


In diesen kleinen Werken begegnet uns Wolfgang Oehms in sehr abwechslungsreicher Weise. Es geht um die tägliche Arbeit an der Orgel, um das Üben. Die unterschiedlichen Gottesdienste - besonders im Dom - kommen in den Blick und die „Domleute“. Die Orgelfreunde werden erwähnt. Die Studierenden an der Kirchenmusikschule kommen vor. Erlebnisse auf in- und ausländischen Orgelfahrten spielen eine Rolle, darunter besonders die Reisen nach Manila mit der berühmten Bambusorgel. 

„So bleibt denn zu wünschen, dass auch im Zeitalter der Computer und Raketen die Pfeifenorgel, das königliche Instrument, in hohen Ehren gehalten wird und den Zeremonien der Kirche wunderbaren Glanz verleiht, zudem durch ihren Zauber die Herzen der Gläubigen anrührt und zum Himmlischen, zu Gott, erhebt.“
Wolfgang Oehms in „Vox coelestis“

Nikolaus Föhr



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