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Der Erbauer dieses Werkes ist unbekannt, jedoch ist uns die ursprüngliche Disposition in einem Revisionsbericht von Orgelbauer Claus aus dem
Jahre 1754 überliefert. Danach war es ein Instrument französisch – niederländischer Prägung:
Nachdem man am 6. März 1827 mit Franz Heinrich und Carl Stumm einen Neubauvertrag geschlossen hatte, brachen diese das alte Werk ab und bauten es in Neunkirchen (Kreis Birkenfeld) wieder auf. Die neue Stumm-Orgel, ein zweimanualiges Instrument mit Hauptwerk, Positiv und Pedal im Barockstil, wurde am 8. Mai 1829 abgenommen.
1897 bot die Pfarrgemeinde auch diese Orgel zum Verkauf an und schloss am 18. Februar 1898 einen Neubauvertrag mit der Firma Breidenfeld. Möglicherweise waren die beiden Breidenfeld-Orgeln in St. Gangolf und in Kirf (diese ist erhalten) die einzigen pneumatischen Werke des Trierer Orgelbauers. Das Instrument in St. Gangolf wurde im Dezember 1944 mit dem Kircheninneren durch Brand zerstört.
Nach umfangreichen Aufbau – und Renovierungsarbeiten am Kirchengebäude konnte endlich auch an den Bau einer neuen Orgel gedacht werden.
Den Auftrag hierfür erhielt die Firma Johannes Klais, die im Jahre 1972 ein klanglich ausgezeichnetes Werk mit drei Manualen und Pedal auf der
Westempore aufstellte. Die 35 Register dieser am 22. Mai 1972 geweihten Orgel verteilen sich auf ein Rückpositiv im I. Manual,
das Hauptwerk im II. Manual und ein als Schwellwerk konzipiertes Echowerk im III. Manual.
Die in schlichten Holzschreinen untergebrachten Teilwerke zeichnen sich in der äußeren Prospektgliederung deutlich ab:
rechts die großfüßigen Pfeifen des Pedalwerkes, links davon, übereinander angeordnet, Schwell- und Hauptwerk sowie das Rückpositiv auf der
Emporenbrüstung.
Normalkoppeln, sechs mechanische Setzerkombinationen.
Josef Still (Orgelgeschichte)
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Die Trierer Kirche St. Gangolf
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