HERMANN-SCHROEDER-PREIS
Himmerod/Eifel
5. bis 9. September 2001 
ORGELWETTBEWERB UM DEN HERMANN-SCHROEDER-PREIS

im Rahmen der Internationalen Orgelfestwochen 
im Kultursommer Rheinland-Pfalz 2001
 


Abtei Himmerod; Foto: E. Jakob

Ausschreibung

1. Der Hermann-Schroeder-Orgelwettbewerb wird veranstaltet von der
Hermann-Schroeder-Gesellschaft, den Mosel Festwochen und dem Verein der
Freunde und Förderer der Mosel Festwochen. Er findet im Rahmen der
"Internationalen Orgelfestwochen im Kultursommer Rheinland-Pfalz" statt.

Der Wettbewerb dient der Förderung junger Organisten und Organistinnen und
möchte an die Orgelmusik des Komponisten Hermann Schroeder (1904-1984)
heranführen.

2. Der Wettbewerb findet ab Mittwoch, dem 5. September 2001 (Einspielen
3./4.9.) in der Abteikirche der Zisterzienser-Abtei Himmerod statt, das
Finale am Sonntag, dem 9.September 2001, um 15 Uhr. Das Finalkonzert ist
eine öffentliche Veranstaltung der Mosel Festwochen 2001. Ausschnitte aus
dem Finalkonzert erscheinen auf einer CD.

3. An diesem Wettbewerb können junge Organisten/Organistinnen bis zur
Vollendung des 35. Lebensjahres (Stichtag 31. Dezember 2000) teilnehmen, die
ein Hauptfachstudium Orgel an einer Musikhochschule oder einem
vergleichbaren Institut mit Erfolg abgelegt haben oder sich in den
fortgeschrittenen Semestern eines solchen Studiums befinden.

4. Bewerbungen müssen bis zum 30. Mai 2001 an die Geschäftsstelle der Mosel
Festwochen, Kurgastzentrum, D-54470 Bernkastel-Kues (Tel.: 06531-3000, Fax:
06531-3894) eingereicht werden. Die Bewerbung erfolgt anhand eines
Bewerbungsformulars, das bei der Geschäftsstelle angefordert werden kann.

5. Den Bewerbungen müssen folgende Unterlagen beigefügt werden:

- Darstellung des Lebenslaufes und des beruflichen Werdegangs mit
Zeugniskopien

- Kopie des Identitätsdokuments, aus dem Alter und Wohnort hervorgehen

- ein Lichtbild

- bei Studenten die Empfehlung eines Hochschullehrers

- ggf. Konzertprogramme, Kritiken sowie Nachweise über Teilnahme an anderen
Wettbewerben

- Wettbewerbsprogramm (1. und 2. Durchgang)

6. Mit der Abgabe seiner Bewerbung erkennt der Bewerber/die Bewerberin die
Bedingungen dieses Wettbewerbes an. Mit der CD-Produktion des Finalkonzertes
erklärt er/sie sich einverstanden.

7. Nach der Zulassungsentscheidung durch die Jury werden die Teilnehmer
offiziell eingeladen. Nach der Zulassung ist die Teilnahmegebühr in Höhe von
100,00 DM zu entrichten. Bei Nichtteilnahme entsteht kein Anspruch auf
Rückzahlung der Teilnahmegebühr.

8. Am Austragungsort stehen preiswerte Unterkünfte zur Verfügung.

9. Ausgeschrieben wird ein erster Preis von 4.000,00 DM, ein zweiter Preis
von 2.500,00 DM und ein dritter Preis von 1.500,00 DM; es können zusätzlich
bis zu zwei Förderpreise von je 500,00 DM vergeben werden. Zudem erhält der
erste Preisträger je ein Konzertengagement in Trier, in Luxemburg sowie im
Raum Lüttich und ein Preisträgerkonzert innerhalb der Internationalen
Orgelfestwochen im Kultursommer Rheinland-Pfalz (mit 1.200 DM dotiert),
ferner eine Produktion bei dem Südwestrundfunk.

Die Jury behält sich eine Teilung und eine Nichtvergabe von Preisen vor.

10. Der Wettbewerb gliedert sich in einen ersten Durchgang, einen zweiten
Durchgang und das Finalkonzert, bei dem die Reihenfolge der Preisträger
festgestellt wird.

Die Bewerber haben zu spielen: 

im ersten Durchgang 
a) von Hermann Schroeder 
aus der Choralpartita "Veni creator spiritus" (Schott)
den 4. Satz Arioso und den 5. Satz Fantasia-Ricercare 

b) von Johann Sebastian Bach
einen schnellen Satz aus einer der sechs Trio-Sonaten

im zweiten Durchgang
a) eines der nachfolgenden Stücke von Hermann Schroeder:

Toccata c-moll op.5a (Peters)

Fantasie e-moll op. 5b (Schott)

Choralfantasie "O heiligste Dreifaltigkeit" (Schott)

Praeludium und Fuge über "Christ lag in Todesbanden" (Schott)

Erste Orgelsonate (Schott)

Zweite Orgelsonate (Schott)

Dritte Orgelsonate (Schott)

Variationen über den tonus peregrinus (Schott)

Choralpartita "Omnium sanctorum" (Peters)

Die Marianischen Antiphone (komplett) (Schott)

Präambeln und Interludien (komplett) (Schott)

Orgelordinarium "Cunctipotens genitor Deus" (Schott)

b) von Felix Mendelssohn Bartholdy

Sonate d-moll op.65 Nr.6 

c) ein Stück eigener Wahl aus der Literatur des 20. Jahrhunderts

Die Vorspielzeit im zweiten Durchgang beträgt ca. 30 Minuten.

imFinalkonzert
a) ein Stück von Hermann Schroeder, das im ersten oder
zweiten Durchgang gespielt wurde, nach Auswahl der Jury,

b) ein neues Stück eigener Wahl, das in technischer Anforderung und
zeitlicher Dauer mit den Stücken des zweiten Durchgangs vergleichbar ist.

11. Die Reihenfolge des Vorspielens wird von der Jury festgelegt. Jeder
Kandidat erhält vorher eine Übezeit. Zwei Registranten stehen zur Verfügung.

12. Die Reihenfolge der Preisträger wird nach dem Finalkonzert festgelegt und
bekanntgegeben. Anschließend werden die Preise überreicht.

Die Jury besteht aus

Professor Anne Froidebise, Lüttich 

Professor Clemens Ganz, Köln - Domorganist 

Carlo Hommel, Luxemburg - Kathedralorganist 

Harald Schmitt - Kultursommer Rheinland-Pfalz

Josef Still, Trier - Domorganist

Die Jury berät und entscheidet unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die
Entscheidungen der Jury sind unanfechtbar. 
 

http://www.trierer-orgelpunkt.de