Dritter Orgelwettbewerb um den Hermann-Schroeder-Preis in Trier 2003
Ausschreibung
1.
Der Hermann-Schroeder-Orgelwettbewerb wird veranstaltet von der
Hermann-Schroeder-Gesellschaft, den Mosel Festwochen und dem Verein
der Freunde
und Förderer der Mosel Festwochen.
Er findet im Rahmen der "Internationalen
Orgelfestwochen im Kultursommer Rheinland-Pfalz" statt. Der Wettbewerb
dient
der
Förderung junger Organisten und Organistinnen und möchte
an die Orgelmusik des
Komponisten Hermann Schroeder (1904-1984) heranführen.
2.
Der Wettbewerb findet ab Donnerstag, dem 25. September 2003 (Einspielen
23./24.09.) in Trier (1. und 2. Durchgang in St. Antonius, Finale im
Dom)
statt.
Das Finalkonzert am Sonntag, dem 28.09. um 15 Uhr im Dom ist eine öffentliche
Veranstaltung der Mosel Festwochen 2003 und der Internationalen
Orgelfestwochen.
Ausschnitte aus dem Finalkonzert erscheinen auf einer CD.
3.
An diesem Wettbewerb können junge Organisten/Organistinnen bis
zur Vollendung
des
35. Lebensjahres (Stichtag 31. Dezember 2002) teilnehmen, die ein
Hauptfachstudium Orgel an einer Musikhochschule oder einem vergleichbaren
Institut mit Erfolg abgelegt haben oder sich in den fortgeschrittenen
Semestern
eines solchen Studiums befinden.
4.
Bewerbungen müssen bis zum 15. Mai 2003 an die Geschäftsstelle
der Mosel
Festwochen, Kurgastzentrum, D-54470 Bernkastel-Kues (Tel.: 06531-3000,
Fax:
06531-3894, Email: info@moselfestwochen.de) eingereicht werden. Die
Bewerbung
erfolgt anhand eines Bewerbungsformulars, das bei der Geschäftsstelle
angefordert
werden kann.
5.
Den Bewerbungen müssen folgende Unterlagen beigefügt werden:
- Darstellung des Lebenslaufes und des beruflichen Werdegangs mit
Zeugniskopien
- Kopie des Identitätsdokuments, aus dem Alter und Wohnort hervorgehen
- ein Lichtbild
- bei Studenten die Empfehlung eines Hochschullehrers
- ggf. Konzertprogramme, Kritiken sowie Nachweise über Teilnahme
an anderen
Wettbewerben
- Wettbewerbsprogramm (1. und 2. Durchgang)
6.
Mit der Abgabe seiner Bewerbung erkennt der Bewerber/die Bewerberin
die
Bedingungen dieses Wettbewerbes an. Mit der CD-Produktion des Finalkonzertes
erklärt er/sie sich einverstanden.
7.
Nach der Zulassungsentscheidung durch die Jury werden die Teilnehmer
offiziell
eingeladen. Nach der Zulassung ist die Teilnahmegebühr in Höhe
von 50,00 ? zu
entrichten. Bei Nichtteilnahme entsteht kein Anspruch auf Rückzahlung
der
Teilnahmegebühr.
8.
Am Austragungsort stehen preiswerte Unterkünfte zur Verfügung.
9.
Ausgeschrieben wird ein erster Preis von 2.500,00 EURO, ein zweiter
Preis von
1.250,00 EURO und ein dritter Preis von 750,00 EURO; es können
zusätzlich bis
zu
zwei Förderpreise von je 250,00 EURO vergeben werden. Zudem erhält
der erste
Preisträger je ein Konzertengagement in Trier, in Luxemburg sowie
im Raum
Lüttich
und ein Preisträgerkonzert innerhalb der Internationalen Orgelfestwochen
im
Kultursommer Rheinland-Pfalz.
Die Jury behält sich eine Teilung und eine Nichtvergabe von Preisen
vor.
10.
Der Wettbewerb gliedert sich in einen ersten Durchgang, einen zweiten
Durchgang
und das Finalkonzert, bei dem die Reihenfolge der Preisträger
festgestellt
wird.
Die Bewerber / die Bewerberinnen haben zu spielen:
im ersten Durchgang
a)
von Hermann Schroeder
Toccata c-moll op. 5a (Peters)
b) von Johann Sebastian Bach
einen schnellen Satz aus einer der sechs Triosonaten
im zweiten Durchgang
a)
eines der nachfolgenden Stücke von Hermann Schroeder:
- Fantasie e-moll op. 5b (Schott)
- Choralfantasie "O heiligste Dreifaltigkeit" (Schott)
- Praeludium und Fuge über "Christ lag in Todesbanden" (Schott)
- Erste Orgelsonate (Schott)
- Choralpartita "Veni creator spiritus" (Schott)
- Variationen über den tonus peregrinus (Schott)
- Choralpartita "Omnium sanctorum" (Peters)
- Die Marianischen Antiphone (komplett) (Schott)
b)
von Flor Peeters (100. Geburtstag am 4.7.2003)
Variationen und Finale über ein altflämisches Lied op. 20
(Schwann - S 1579)
c)
ein Stück eigener Wahl
im Finalkonzert
a)
nach Auswahl der Jury:
ein Stück von Hermann Schroeder, das der Bewerber / die Bewerberin
im ersten
oder
zweiten Durchgang gespielt hat, oder das Stück von Flor Peeters
aus dem
zweiten
Durchgang
b) ein neues Stück eigener Wahl, das in technischer Anforderung
und zeitlicher
Dauer mit den Stücken des zweiten Durchgangs vergleichbar ist.
11.
Die Reihenfolge des Vorspielens wird von der Jury festgelegt. Jeder
Kandidat /
jede Kandidatin erhält vorher eine Übezeit (ca. eine Stunde).
Ein Registrant
steht zur Verfügung oder kann mitgebracht werden.
12.
Die Reihenfolge der Preisträger wird nach dem Finalkonzert festgelegt
und
bekannt
gegeben. Anschließend werden die Preise überreicht.
13.
Die Jury besteht aus:
Professor Anne Froidebise, Lüttich
Professor Clemens Ganz, Köln (Vorsitz)
Professor Johannes Geffert, Köln
Carlo Hommel, Luxemburg - Kathedralorganist
Josef Still, Trier - Domorganist
Die Jury berät und entscheidet unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Die
Entscheidungen der Jury sind unanfechtbar.
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