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7 Goldene Regeln des Orgelübens
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W. Rübsam: Aspekte des "schlauen" Fingersatzes
Von der Not, Notwendigkeit und (verborgenen) Freuden einer leidigen Pflicht
„Let‘s not beat around the bush“ stellt im Englischen die geflügelt charmante
Aufforderung an sein Gegenüber dar, doch möglichst ohne Umschweife
direkt zum Thema zu kommen. Dasselbe möchte ich hiermit tun, und der
Leser mag hinter dieser ungestümen Ankündigung bereits jene Realitäten
wittern, die den Pädagogen zu einem derartigen Unterfangen veranlassen.
Natürlich wird ihm auch der provozierende Charakter mancher Statements
ebenso wenig verborgen bleiben wie diese bewußt so von mir formuliert
wurden: Organisten gelten gemeinhin als übfaul, nicht gerade übermotiviert
zu harter und ausdauernd-disziplinierter Arbeit am Instrument; dies zeigt
zumindest ein viertel Jahrhundert pädagogische Erfahrung in vielen
europäischen Ländern und in Übersee. Und wenn wir Organisten
uns schon einmal zum Üben aufgerafft haben, geschieht das Wie des
Übens leider in einer häufig sehr uneffektiven Weise. Freilich
stellt sich die tatengebärende Einsicht in die Notwendigkeit des Üben-Müssens
oft erst dann ein, wenn es bereits „Fünf vor Zwölf“ geschlagen
hat und die innere Ampel des Gewissens schon längst auf rot geschaltet
hat. Wenn der Druck der Sachzwänge durch nahende Prüfungs- oder
Konzerttermine so stark geworden ist, dass selbst die virtuos entwickelte
Fertigkeit im Ausreden-Erfinden nicht mehr weiter hilft; erst dann beginnen
viele Organisten mit dem Üben im eigentlichen Sinne; nur: der Zug
ist zu diesem Zeitpunkt meist längst schon abgefahren.
In
der kurzen Zeit, die oft zum Üben verbleibt, sehnt sich der Spieler
verständlicherweise nach handfesten und v. a. raschen Übresultaten.
Freilich stellt sich jetzt um so gebieterischer die Gretchenfrage nach
dem „Wie“ eines wirklich effektiven Übens. Oder sagen wir es mit den
Worten des großen Franz Liszt: „Nicht auf das Üben der Technik,
sondern auf die Technik des Übens kommt es an!"
Nun,
es führen viele Wege nach Rom, nur bekanntlich der Mittelweg falscher
Kompromisse nicht (A. Schönberg). Erkunden wir daher im Folgenden
für uns einen gangbaren Weg, der wohl zum gewünschten Ziel eines
respektablen und sicheren Orgelspiels führt, aber u. U. dennoch angenehmer
zu beschreiten ist als manch uneffektiver und stupider Holzweg des zeitraubenden
und kopflosen Einschleifens von Noten und Notenhälsen. Dazu erstellen
wir einen Katalog von sieben goldenen Regeln des effektiven Orgelübens,
deren löbliche Beachtung die schlimmsten Kardinalsünden bei der
Arbeit am Instrument verhindern helfen sollen.
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Das Fundament
Regel
1 - Das Schuhwerk des Organisten:
Das
geeignete Schuhwerk des Organisten besteht aus „passenden“, d. h. wirklich
sitzenden Schuhen (leider keine Selbstverständlichkeit!), mit nicht
zu hohen oder zu flachen Absätzen sowie einer dünnen Sohle (Leder-
oder Gummisohle, je nach leidlichen Rutschgewohnheiten oder löblicher
Platzierung des Fußsatzes „in the first place“).
Regel
2 - Die Sitzposition auf der Orgelbank:
Die
Orgelbank sollte auf eine angenehme Höhe eingestellt werden, so dass
das Absatzspiel des Fußes gerade so, jedoch bequem realisierbar ist
(bitte nicht bequemer!). Die Rumpfposition kommt auf der vorderen Hälfte
der Orgelbank eingenommen zu stehen, damit ein flexibler fester Angelpunkt
für eine radiale Drehbewegung der Beine beim Erreichen der extremen
Bass- und Diskantlage des Pedals ohne vermeidbaren Bewegungsaufwand (Verrutschen)
des ganzen Körpers gewährleistet ist.
Regel
3 - Die Körperhaltung des Spielers:
Noch
vor dem Aufschlagen der Noten empfiehlt es sich, die Wirbelsäule „militärisch“
gerade aufzurichten, damit nicht am Ende - wie bei so manchem Kollegen
- die orthopädischen Spätfolgen oder der sprichwörtliche
„Organistenbuckel“ als Konsequenzen einer ungesunden Körperhaltung
alle Übfreuden zunichte machen.
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Der Lernvorgang
Regel
4 - Die erste Begegnung mit dem Notentext:
Die
erste Annäherung an das neu zu erarbeitende Orgelstück sollte
durch das einmalige (!), jedoch stark verlangsamte Prima-vista-Spiel des
Notentexts geschehen. Dies entspricht gewissermaßen einer ersten
Weitwinkelperspektive auf die architektonische Grobstruktur in der Zeitlupe.
Der Spieler wirft sozusagen den ersten Blick auf den Bauplan eines neuen
Haus, das er zu bauen und demnächst zu beziehen gedenkt.
Regel
5 - Finger- und Fußsätze:
Erfindung
und schriftliche Fixierung optimaler „schlauer“ Finger- und Fußsätze
für das ganze Werk. Bei großen und komplexeren Stücken
kann dies zunächst auch für sinnvoll ausgewählte Teilpassagen
geschehen.
Regel
6 - Der Übvorgang:
Es
empfiehlt sich, kleingliedrige Abschnitte in leiser Registrierung mehrfach
in Zeitlupen-Tempo zu studieren. Die strikte Beachtung des einmal verbindlich
fixierten Finger- und Pedalsatzes ist dabei eine unerlässliche Bedingung
für den Erfolg. Es ist darauf zu achten, dass analoge Parallelstellen
im Text auch konsequent mit möglichst identischen Finger- und Fußsätzen
bezeichnet werden.
Regel
7 - Das Endziel: Auswendigspiel und Gedächtnisschulung:
Es
empfiehlt sich gleichfalls, so früh wie möglich einzelne Übbausteine
und später sukzessive größere Einheiten am Instrument auswendig
zu memorieren, um das taktile und auditive Gedächtnis von Anfang an
zu trainieren. Logische und analoge Finger- bzw. Fußsätze sind
hierfür die wichtigste Basis, besonders im Bereich der motorischen
Gedächtnisstütze.
Freilich
mögen – und sollen – die unter Regel 1-7 vorstehend formulierten Grundsätze
leicht wie eine stechende „Dornenkrone“ auf dem Haupt des organistischen
Ego erscheinen. Und gewiss ist es peinlich, hier mitunter die mehr oder
weniger bewussten Sünden eigener alltäglicher Üb- und Spielpraxis
am Pranger zu entdecken; aber unterziehen wir uns dennoch den läuternden
Reinigungen dieses virtuellen Fegefeuers, das wir nun einmal angezündet
haben, und betrachten im Folgenden jeden der benannten Punkte noch einmal
im Einzelnen und genauer.
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Zu Regel 1
Nachlässiges Schuhwerk verleitet zu nachlässiger
Pedaltechnik! Dazu wirkt sich eine schlampige Pedaltechnik im Sinne der
Kettenreaktion erfahrungsgemäß rasch sehr negativ auch auf das
Manualspiel aus und beeinträchtigt generell ein gut balanciertes
Spiel der Gliedmaßen. Es geht dem guten Organisten hierbei nicht
anders als ehrgeizigen Sportlern; und in der Tat beinhaltet gekonntes Orgelspiel,
weit mehr als es bei den allermeisten Musikinstrumenten sonst der Fall
ist, einen dezidiert „sportlichen Ansatz“ mit Blick auf ein ausgesprochen
virtuoses Ziel.
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Zu Regel 2
Das völlig entspannte Gleichgewicht in Zusammenspiel
der Gliedmaßen ist unabdingbare Voraussetzung für eine gut ausbalancierte
Koordination von Manual- und Pedaltechnik. Die je optimale Balance verändert
sich freilich von Orgel zu Orgel, alleine schon durch die Anzahl der zu
bespielenden Manuale oder die unterschiedliche Tiefen-Reichweite der Klaviaturen.
Der rechtwinklig abgeführte Unterarm sollte das Hauptmanual in der
Horizontalen verlängern (vgl.: Höhe der Sitzbank!).
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Zu Regel 3
Das Thema einer disziplinierten und gleichzeitig
physiologisch vernünftigen Körperhaltung ist beim Orgelspielen
insofern von eminenter Wichtigkeit als durch das aufrechte und gerade Sitzen
immer auch ein Mehr an geistiger Konzentration zu erwarten ist; ein freilich
nicht gerade sekundärer Aspekt angesichts des raren Zeitfaktors.
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Zu Regel 4
Das immer wiederholte dumpfe „Durchspielen“ des
ganzen Werks von A-Z, um den Notentext mit der Zeit quasi gewaltsam einzuschleifen,
stellt eine der stupidesten Formen der Zeitverschwendung dar (warum immer
wieder auf’s Neue die unproblematischen Stellen zeitverschleißend
mitüben?). Üble Angewohnheiten dieser Art erfordern eine ungleich
höheren Zeiteinsatz, der übtechnisch unergiebig bleibt. Dazu
verleitet unklug kalkulierter, übermäßiger Zeiteinsatz
paradoxerweise oft auch zu ungenauem Spiel, indem übliche Schlampereien
noch ausgiebig mit sündhaften Eigenkommentaren garniert und legitimiert
werden.
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Zu Regel 5
Der „schlaue“ Finger- (und Fuß)satz wird
sich erst finden lassen, wenn der Spieler gewillt ist, selbst er-finder-isch
zu wirken und vom Prinzip eines fortlaufenden Legatofingersatz mit dem
eigenem Köpfchen abweicht. Dieser Grundsatz bildet die eigentliche
Wurzel spielerischen Erfolgs und gedeiht nur auf dem Boden eines korrekten
Umfelds (Regel 1-4). Konkret: Es geht hier um das Erlernen einer mühelosen
weil natürlich lockeren Spieltechnik, die aus dem korrekten Finger-
und Fußsatz logisch abgeleitet ist. Mit der Beherrschung dieser mühelosen
Technik verspricht das Üben am Ende wahre Freuden. In diesem Kontext
wären sicher auch das „unverriegelte“, also flexible und locker geführte
Handgelenk und eine gleichfalls gelockerte Beinmuskulatur als wichtige
Faktoren einer eleganten Technik anzusprechen. Es sollte zudem stets auch
darauf geachtet werden, dass sich die Knie beim Spielen nicht berühren.
Der
Fingersatz ist organisch sinnvoll, d. h. logisch aus der Artikulation einer
Phrase zu entwickeln und mit dieser strukturell zu koppeln. Somit gilt,
dass Artikulation und Applikatur zwei Seiten ein und derselben Medaille
in einem komplementären Einheitsgefüge bilden. Unaufgelöste
(konträre) Körperspannungen jeglicher Art, im Mikrobereich des
Fingerspiels ebenso wie Makrobereich der Körperhaltung, führen
zu disfunktionalen Störungen und sind deshalb nach Kräften zu
vermeiden. Dies betrifft insbesondere auch das leider viel zu beliebte
Unter- und Übersetzen, das man getrost auf den kleinstmöglichen
Prozentsatz, mit einem klug überlegten Fingertausch und "schlauen"
Zahlen über den Noten, reduzieren sollte. Zu vermeiden wären
auf unserem möglichst bequemen „Weg nach Rom" auch alle Terzgrätschen
der Fingergruppen 4-5 und 3-4; sie bieten eher das traurige Bild einer
Art von Finger-Polio und bedingen eine unzuverlässige Feinmotorik
mit nachweislich enormer Fehlerquote (peinlich, unnötig und destruktiv
schon im Vorfeld des Übens, wenn vom Konzertvortrag noch lange nicht
die Rede ist).
Der
Fußsatz verlangt freilich ebenso nach einer „schlauen“ Applikatur
und bedarf vorab der Beherzigung einer fundamentalen Regel in unserem Katechismus
des löblichen Orgelübens: „Spiele nie mehr als drei Töne
mit gleichem Fuß!“ Die Dreizahl stellt hier schon den
Grenzfall der gerade noch „lässlichen“ Sünde dar. Zuverlässiger
funktionieren: „2 Tasten pro Fuß“ für das präzise
Pedalspiel; zunächst einmal ganz abgesehen vom streng alterierenden
Fußsatz, dem klassischen Idealfall für das Pedalspiel.
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Zu Regel 6
Das Einteilen einer unbekannten Partitur in überschaubare
Übabschnitte soll zuerst der kritischen Überprüfung der
korrekten Fingersätze und „schlauen Zahlen“ über den Noten dienen,
erst dann der Aneignung harmonischer, rhythmischer und melodischer Strukturen
sowie dem speziellen Techniktraining, bis hin zur höchsten Zielebene
einer optimalen und rationellen Gedächtnisverarbeitung: dem Auswendigspiel.
Alle strukturellen Ebenen, bzw. deren Bewältigung, komplimentieren
sich im Gewebe des zu erarbeitenden Stücks und ermöglichen letztlich
das sichere auswendige Spiel eines Werkes.
Zugegeben:
Das konsequente und intensive Studieren „unter dem Mikroskop“ erscheint
zunächst langwierig und mühevoll, führt mittel- und langfristig
jedoch zu einer respektablen Geschwindigkeit und Sicherheit auch bei der
Erarbeiten komplexerer Literatur. Ein scheinbar lässiges Durchlesen
mit gelegentlichem „Stolpern über Stock und Stein“ verbindet sich
dann automatisch mit einem souveränen Lächeln, das um den gesicherten
Lernerfolg im Voraus weiß und die Scheu vor der schwierigen Materie
und mancher technischer Klippe abgeschüttelt hat. Eine ineinandergreifende
und aufeinander aufbauende, detailbewusste („schlaue“) Bausteinarbeit mit
kleinen musikalischen Einheiten, bei vollkommener technischer Entkrampfung
(Fingersatz ohne Spannungskonflikte!), erleichtert das Erarbeiten jeder
Literatur und wird am Ende gar zu einer Art erholsamem „Keyboardsport“.
Um diesen Erfolg nicht zu behindern, sollte jedes klebrige Dauerlegato
im Schneckengang vermieden werden, das weder der Orgelmusik noch dem Instrument
in den meisten Fällen angemessen ist.
Viele
Organisten mögen sich angesichts derartiger Erkenntnisse nun allerdings
fragen: Wieso konnte und durfte ich dies alles nicht schon längst?
Und wer die oben erwähnten Grundregeln strikt befolgt, wird freilich
ganz von allein zu dem Selbstvorwurf genötigt sein: Hätte ich
das permanente Legatospiel samt halsbrecherischem Legatofingersatz nur
damals schon durchbrochen und aufgelockert und natürliche Fingersatzlösungen
gefunden wie etwa den „springenden Daumen bzw. fünften Finger“ (durch
ein gelockertes Handgelenk zielsicher geführt), oder hilfreiche Glissandotechniken
eingesetzt bzw. Parallelverschiebung der Hände und Füsse, anstatt
des doktrinären Gebrauchs eines im Wortsinne un-organ-ischen Über-
bzw. Untersetzens.
Somit
wäre unser Ziel klar umrissen als das unverkrampfte Arbeiten am und
mit dem Instrument, ein Üben also, das rundum Spaß machen kann.
Statt uns mit einem Katalog gouvernantenhafter Verbote zu plagen haben
wir pragmatisch sinnvolle Regeln des „professionellen Mogelns“ gefunden,
die uns nun legitimerweise zu rasch vorzeigbaren Resultaten verhelfen können.
Ausgenommen von dieser neu erworbenen Freiheit bleibt einzig das Kardinalgebot
des „schlauen Fingersatzes“, ohne dessen kompromisslose Beherzigung auch
das virtuoseste „Mogeln“ nicht zum Ziel führen würde. Fazit:
„Lassen wir den Klebstoff beim Orgelüben zuhause!“
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Zu Regel 7
Das sichere, souveräne Auswendigspiel eines Werks
ist das Endziel eines tüchtigen Organisten. Wohlgemerkt: Das Auswendiglernen
und -spielen soll hierbei keineswegs als ein separater Vorgang verstanden
werden; es sollte sich vielmehr als letzte Konsequenz aus dem zuvor Gesagten
automatisch (zumindest zu einem entscheidenden Prozentsatz) ganz von selbst
nahelegen. Hier kann im polyphonen Notentext insbesondere auch das laute
Mitsingen der Innenstimmen beim Üben zusätzlich eine wirksame
gedächtnisbildende Stütze sein. Dies wird jede Spielerin und
jeder Spieler für sich selbst einmal austesten und entscheiden müssen.
Schlusswort
(„Regel 8“)
Zuletzt
wäre als übergeordnete Metaregel, gleichsam als Regel 8 der feste
Glaube an die Effektivität der Regeln 1-7 zu nennen, damit der Organist
dem eigenen Spiel entspannt zuhören kann. Das aufmerksam-entspannte
Sich-selbst-zuhören-Können bietet nicht weniger als den Gegen-
und Selbstbeweis dafür dar, dass ein vertieftes Beherrschen
und Verstanden-Haben des Notentexts die Tür vom Üben zum Interpretieren
aufgestoßen hat. Jetzt kann auf der Orgel ihr farbenreicher Klangkosmos
durch die Kunst des Registrierens entdeckt und erschlossen werden. Das
Ziel eines künstlerischen Orgelspiels ist erreicht, wenn der Spieler
zu optimaler Transparenz - selbst und erst recht in großer Akustik
- sowie größter Eleganz im Umgang mit der musikalischen Architektur
der Stücke gelangt ist. Die Voraussetzungen hierfür liegen in
einer raffiniert-ausgeklügelten, „schlauen“ Technik und einer soliden
Übkonsequenz. Der subjektive Gewinn für den Übenden selbst
besteht in nicht weniger als dem sich wohltuend und dauerhaft einstellenden
Erfolg.
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Über den Autor
Prof. Wolfgang Rübsam
verfasste den Artikel auf Anregung von Josef Still für die Zeitschrift
"Kirchenmusik im Bistum Trier", Heft 2000. Mittlerweile hat ORGAN, das
Orgeljournal des Schott-Verlags, den Artikel nachgedruckt.
www.trierer-orgelpunkt
bedankt sich beim Autor und beim Bistum Trier für die Erlaubnis zur
Veröffentlichung.
Professor
Wolfgang Rübsam lehrte von 1974 ab Künstlerisches Orgelspiel
an der Northwestern University Chicago/USA. Nach 22 Jahren universitärer
Tätigkeit in den U.S.A. wurde er 1996 in der Nachfolge von Daniel
Roth als ordentlicher Professor für Orgel an die Hochschule des Saarlandes
für Musik und Theater in Saarbrücken berufen. International bekannt
wurde der internationale Konzertorganist und Chartres-Preisträger
durch seine über 100 Tonträgereinspielungen, darunter zahlreiche
Gesamtwerke für Orgel. Er ist zudem Management-Leiter der „Organ Encyclopedeias"
bei Naxos-Records.
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MAITRE RÜBSAM besteht Meisterprüfung im Frisörhandwerk
www.trierer-orgelpunkt.de gratuliert seinem Autor, Prof. Rübsam
herzlich zu dem Erfolg.
Gefunden in "alla breve", der Zeitschrift der Hochschule für Musik Saar, Saarbrücken (Ausgabe Wintersemester 2005-2006).
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Wolfgang Rübsam
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ORGELHISTORISCHES IM TRIERER RAUM
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