Angebot für anspruchsvolle Trier-Besucher:
Privatkonzert in der Welschnonnenkirche
Mitten in der Trierer Altstadt hat in der Flanderstraße eine kleine Klosterkirche die Zeiten überdauert. Auch das zugehörige Kloster hat als „Auguste-Victoria-Gymnasium“ überlebt. Bemerkenswert ist das insofern, als im Zuge der französischen Revolution die meisten Trierer Klöster zuerst profaniert und später abgerissen wurden. Zu erwähnen sind nur die Kirchen der Dominikaner, Karmeliten, Agneten und Benediktiner (St. Martin und St. Maria ad Martyres). Die Augustinerkirche hat immerhin als Rathaussaal überlebt und St. Maximin als Konzerthalle.
Die hübsche Barockkirche der „Welschnonnen“ (= Trierer Bezeichnung für Augustinerinnen aus Lothringen) hat einige Besonderheiten zu bieten: Eine große Empore mit historischem Chorgestühl, einen Kapitelsaal mit sogenannter „Kölner Decke“ und schließlich eine wertvolle Barockorgel, erbaut im Jahr 1757 von den Gebrüdern Stumm. Gehäuse, Windlade und Pfeifenwerk der Orgel sind noch überwiegend original erhalten; das Instrument ist damit die älteste Orgel der Stadt Trier.
Die Orgel wurde 2007 zu ihrem 250jährigen Bestehen aufwändig
restauriert. In den letzten Jahren erfreuen sich Kirchenführungen –
jeweils mit kleinem Orgelkonzert - steigender Beliebtheit. Sie sind
Besonderheiten im Programm anspruchsvoller Trier-Besucher. An der Orgel
spielen professionelle Organisten der Stadt; das Honorar kommt
überwiegend der Orgelrenovierung zugute.
Kontakt und Reservierung: Domorganist Josef Still
Mehr zur Kirche und zur Orgelrenovierung