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Orgelpunkt - Empfehlung:
Komponisten bei JPC/Amazon (AZ.):
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Programm der Internationalen Orgeltage 2003 im Trierer Dom
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Dom | Kunstgeschichte | Domorgeln | Domorganist | Orgelhistorisches |
Frühere Domorganisten und -kapellmeister | UNESCO-Weltkulturerbe |
Moderne Fresken im Dom |
Dienstag, 20. Mai, 20 Uhr
Thomas Hammes, Josef Still |
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Pietro Baldassare
18. Jh.
Sonata No. 1 in F
- Allegro
- Grave
- Allegro
Johann Sebastian Bach
1685-1750
- Praeludium d-Moll BWV
539/I
- Choralvorspiel "Ach, wie
hungert mein Gemüthe" für Trompete und Orgel
- Fuge d-Moll BWV 539/II
Tomaso Albinoni
1671-1750
Concerto „San Marco“ für
Trompete und Orgel
- Grave
- Allegro
- Andante
- Allegro
Flor Peeters
1903-1986
(100. Geburtstag 2003)
Variationen und Finale über
ein altflämisches Lied op.20
Jean Rivier
1896-1987
Aria pour Trompette et Orgue
(1972)
Jean Françaix
1912-1997
Suite Carmélite
– Sœur blanche
– Mère Marie de l’Incarnation
– Sœur Anne de la Croix
– Sœur Constance
– Sœur Mathilde
– Mère Marie de Saint-Augustin
André Fleury
1903-1995
Marche pour Orgue et trompette
Henri Jules Joseph Nibelle
1883-1966
Carillon Orléanais
Petr Eben
geb. 1929
Fenster von Marc Chagall
(1976)
- Blaues Fenster
- Grünes Fenster
- Rotes Fenster
- Goldenes Fenster
Thomas Hammes wurde 1978
in Osann–Monzel bei Wittlich geboren. Im Alter von sieben Jahren erhielt
er ersten Trompetenunterricht. Nach ersten Preisen bei „Jugend musiziert“
wurde er 1993 Jungstudent von Prof. Peter Leiner an der Hochschule für
Musik und Theater in Saarbrücken. Seit 1997 spielte er als ständige
Aushilfe im Rundfunkorchester des SWR in Kaiserslautern. Weiterhin übte
er Aushilfstätigkeiten in der Bayerischen Staatsoper München,
im Staatstheater am Gärtnerplatz München, dem Sinfonieorchester
des NDR Hamburg , im Deutschen Sinfonieorchester Berlin, dem Radio-Sinfonie-Orchester
Berlin und bei den Berliner Philharmonikern aus.
1999 setzte Thomas Hammes
seine Ausbildung an der Herbert-von-Karajan-Akademie des Berliner
Philharmonischen Orchesters fort.
Mit Beginn der Spielzeit
1999/2000 folgte eine Festanstellung im Münchener Rundfunkorchester
des Bayerischen Rundfunks. Seit 2001 ist Thomas Hammes Solotrompeter im
SWR - Radio Sinfonie Orchester Stuttgart unter Leitung von Sir Roger Norrington.
Er ist gefragter Solist
und Kammermusiker in deutschen Musikfestivals und Kammermusikgruppen wie
London Brass, dem Rennquintett und Opera Brass München.
Zahlreiche Rundfunkmitschnitte
sowie eine Solo-CD mit dem Rundfunkorchester des SWR unter Leitung von
Michael Luig dokumentieren das künstlerische Schaffen.
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Dienstag, 27. Mai, 20 Uhr
Prof. Franz Lehrndorfer,
München
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Johann Sebastian
Bach
1685-1750
Preludio – Sarabande – Gigue/Double
aus BWV 997; Bearbeitung
für Orgel von F. Lehrndorfer
Johann Ludwig Krebs
1713-1780
Fantasia sopra
Freu dich sehr, o meine
Seele
John Stanley
1712-1786
Concerto in E
Vivace – Siciliano – Allegro
Bearbeitung für Orgel
von F. Lehrndorfer
Max Reger
1873-1916
Drei Choralvorspiele
- „Jesus, meine Zuversicht“
- „Straf mich nicht in deinem
Zorn“
- „O Lamm Gottes unschuldig“
Josef Renner
1868-1934
Zweite Sonate op. 45
I
Molto moderato
II
Adagio
III
Passacaglia
Freie Improvisation über
ein gegebenes Kirchenlied
Franz Lehrndorfer verbrachte
seine Jugendzeit in Kempten und erhielt dort die musikalische Grundausbildung
bei seinem Vater, einem Chordirektor und Musikwissenschaftler. Nach dem
Abitur studierte er 1948-1951 an der Hochschule für Musik in München
Katholische Kirchenmusik und Orgel und schloss diese Ausbildung mit dem
Meisterklassendiplom im Fach Orgel 1952 ab.
Seine berufliche Tätigkeit
begann er bereits ein Jahr vorher als Musikpädagoge bei den Regensburger
Domspatzen. 1962 wurde er an die Hochschule für Musik nach München
berufen, wo er von 1969 bis zu seiner Emeritierung die Abteilung für
Katholische Kirchenmusik und Orgel leitete. Von 1969 bis 2003 wirkte er
zugleich als Domorganist in München; seit 1998 hat er eine Gastprofessur
an der Kath. Universität in Porto (Portugal) inne.
Beim Internationalen Musikwettbewerb
der ARD gewann Lehrndorfer 1957 den ersten Preis. In Anerkennung seiner
Erfolge erhielt er eine Reihe von Auszeichnungen und Ehrungen, u.a. die
Ehrendoktorwürde der Päpstlichen Hochschule für Musik in
Rom und das Bundesverdienstkreuz
1. Klasse.
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Dienstag, 3. Juni, 20 Uhr
Domorganist Dan Zerfaß,
Worms
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Dietrich Buxtehude
1637-1707
Te deum laudamus BuxWV 218
Johann Sebastian Bach
1685-1750
Triosonate Nr. 5 C-Dur BWV
529
- Allegro
- Largo
- Allegro
Petr Eben
geb. 1929
Sonntagsmusik (1958)
- Fantasia I
- Fantasia II
- Moto Ostinato
- Finale
Dan Zerfaß, geboren
1968 in Simmern, war Schüler von Franz Leinhäuser in Oberwesel.
Sein Studium an der Musikhochschule in Frankfurt (A-Examen und Konzertexamen)
absolvierte er bei Edgar Krapp (Orgel), Wolfgang Schäfer (Chor- und
Orchesterleitung) und Godehard Joppich (Gregorianik). Meisterkurse bei
Daniel Roth und Wolfgang Rübsam (Orgel), Egidius Doll und Theo Brandmüller
(Improvisation) sowie Günter Ludwig (Klavier) ergänzten seine
Ausbildung.
1989 wurde er Kirchenmusiker
an St. Albert in Frankfurt und 1996 Regionalkantor in Bad Nauheim. Seit
1999 ist er Domorganist an St. Peter in Worms. 1993-1997 lehrte er Liturgisches
Orgelspiel an der Musikhochschule in Karlsruhe. Seit 1997 ist er als Orgelsachverständiger
im Auftrag des Bistums Mainz tätig.
Zu seiner Konzerttätigkeit,
die bereits im Alter von 13 Jahren begonnen hat, und die ihn inzwischen
an viele bedeutende Orgeln im In- und Ausland geführt hat, treten
Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie verschiedene CD-Produktionen.
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Dienstag, 10. Juni, 20 Uhr
Prof. Naji Hakim, Paris
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Naji Hakim
geb. 1955
Le Bien-Aimé - Der
Geliebte
- J'ai trouvé celui
que mon coeur aime
(Ich habe ihn gefunden,
den meine Seele liebt)
- Notre Joie et notre Allégresse
(Unsere Freude und unser
Jubel)
- Viens mon Bien-Aimé
(Komm mein Geliebter!)
- Avant que souffle la brise
du jour
(Bevor der Tagwind weht)
- Son aspect est celui du
Liban, sans rival, comme les cèdres
(Seine Gestalt ist wie der
Libanon, erlesen wie Zedern)
- Ses traits sont des traits
de feu
(Seine Züge sind Züge
von Feuer)
- Le voici qui arrive, sautant
sur les montagnes, bondissant sur les collines
(Sieh, er kommt. Er springt
über die Berge, hüpft über die Hügel.
– Texte aus „Das Hohelied“)
Jean Langlais
1907-1991
Ave Maria, ave maris stella
(aus: Trois Paraphrases
grégoriennes)
Nicolas de Grigny
1672-1703
Pange Lingua
- En taille à 4
- Fugue à 5
- Récit du chant
de l'hymne précédent
Charles Tournemire
1870-1939
Suite Evocatrive
- Grave
- Tierce en taille et récit
de chromhorne
- Flûte d'écho
- Jeu doux et voix humaine
- Caprice
Olivier Messiaen
1908-1992
Offrande au Saint-Sacrement
Naji Hakim
Agapê
- Lauda Sion salvatorem
- Bone pastor, panis vere
- Tantum ergo sacramentum
Freie Improvisation über
ein gegebenes Thema
Seit nunmehr 20 Jahren ist
Naji Subhy Paul Irénée Hakim einer der bedeutendsten Repräsentanten
der großen französischen Tradition von Organisten, Komponisten
und Improvisatoren. Geboren wurde er 1955 in Beirut (Libanon). Er studierte
Orgel und Improvisation bei Jean Langlais und absolvierte ein Examen für
Orgelunterricht am Trinity College of Music in London. Anschließend
studierte er am Conservatoire National Supérieur in Paris in den
Klassen von Roger Boutry, Jean-Claude Henry, Marcel Bitsch, Rolande Falcinelli,
Jaques Castérède und Serge Nigg und erzielte dort sieben
Erste Preise. Darüber hinaus erhielt er Preise bei internationalen
Orgelwettbewerben in Haarlem, Beauvais, Lyon, Nürnberg, St. Albans,
Straßburg und Rennes. Als Komponist gewann er den Kompositionswettbewerb
"Amis de l'orgue" für seine Symphonie en Trois Mouvements (Paris 1984)
und den Ersten Preis beim International Composition Competition for organ
in memory of Anton Heiller. 1991 wurde ihm der "Prix de Composition Musica
André Caplet"
der Académie des Beux-Arts verliehen. Von 1985 bis 1993 war Naji
Hakim Organist der Basilika Sacre Cœur in Paris, bevor er Olivier Messiaen
als Organist der Église de la Trinité nachfolgte. Als Theorieprofessor
wirkt er am Conservatoire National de Région de Boulogne-Billancourt
und ist Gastprofessor an der Royal Academy of Music in London. Er ist Mitglied
der Consociatio Internationalis Musicae Sacrae in Rom; 2002 wurde ihm der
Doktortitel „honoris causa“ der Saint-Esprit-Universität in Kaslik,
Libanon, verliehen.
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Dienstag, 17. Juni, 20 Uhr
Prof. Bine Katrine Bryndorf,
Kopenhagen
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César
Franck
1822-1890
Choral II in h-Moll
Johann Sebastian Bach
1685-1750
Triosonate c-Moll
- Vivace
- Largo
- Allegro
Michael Radulescu
geb.1943
Resurrexit (2001)
Dietrich Buxtehude
1637-1707
Toccata in F BuxWV 156
Johann Peter Emilius Hartmann
1800-1890
Allegro marcato aus Sonate
g-Moll, Opus 58
Bine Katrine Bryndorf wurde
in in Helsingør, Dänemark, geboren.
Studien führten sie
an die Universität für Musik in Wien zu Michael Radulescu (Orgel)
und Gordon Murray (Cembalo). Sie erhielt Diplome mit höchster Auszeichnung
in Orgel, Cembalo und Kirchenmusik. Weiteren Unterricht erhielt sie bei
Daniel Roth (Solistenprüfung an der Musikhochschule Saarbrücken)
und William Porter, Boston/USA.
Bei Internationalen Wettbewerben
für Orgel und Kammermusik in Innsbruck, Brügge, Odense, Melk
und Kopenhagen erreichte sie vorderste Plätze.
1991-95 hatte sie einen
Lehrauftrag an der Universität für Musik, Wien, als Assistentin
von Michael Radulescu. Seit 1994 leitet sie eine Klasse für Orgel
an der Royal Danish Academy of Music, Kopenhagen.
Als Solistin und in Zusammenarbeit
mit verschiedenen Rundfunkchören und Orchestern führt sie eine
rege Konzerttätigkeit in viele Länder Europas. Eine große
Bekanntheit erlangte sie durch CD-Aufnahmen für Hänssler Classic
in der Reihe „edition bachakademie“ (J.S.Bach Orgelwerke), für Olufsen
Records (J.S.Bach Triosonaten) und für dacapo (Buxtehude: Sämtliche
Orgelwerke).
Die gefragte Jurorin bei
internationalen Wettbewerben hält Masterclasses und Vorträge
in Europa und in den USA.
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Dienstag, 24. Juni, 20 Uhr
Domorganist Josef Still,
Trier
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Felix Mendelssohn-Bartholdy
1809 - 1847
Sonate I in f-Moll
- Allegro moderato e serioso
- Adagio
- Andante-Rezitativ
- Allegro assai vivace
Johann Sebastian Bach
1685-1750
Concerto d-Moll BWV 596
- ohne Satzbezeichnung
- Fuga
- Largo e spiccato
- Finale Allegro
Franz Liszt
1811-1886
Rosario
Charles-Marie Widor
1844-1937
Symphonie N° 6 op 42/2
in g-Moll
I. Allegro
II. Adagio
III. Intermezzo
IV. Cantabile
V. Finale |
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