Benediktinerabtei Sankt
Matthias
54290 Trier, Matthiasstr.
85, Tel. 0651/31079
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ORGEL
1977 Berliner Orgelbauwerkstatt
Prof. Karl Schuke GmbH
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Sankt Matthias
Der Bering von St. Matthias
liegt im Süden der Stadt Trier. Mittelpunkt der Anlage ist die Basilika.
Ihr sind im Laufe der Geschichte vier verschiedene Funktionen zugewachsen:
Sie ist Grabkirche der Gründerbischöfe der Trierer Diözese,
Mönchskirche einer Benediktinerabtei, Wallfahrtskirche des Apostels
Matthias und Pfarrkiche.
Grabkirche
St. Eucharius – St. Matthias
hat seinen Ursprung in einem Friedhofs- und Gräberheiligtum, das sich
Ende des 3. Jahrhunderts auf dem Gräberfeld südlich der antiken
Stadt entwickelte. Die wichtigsten Zeugnisse dafür sind die Gräber
der Bischöfe Eucharius und Valerius in der Krypta der Kirche und die
sog. „Albana-Gruft“ unter der St. Quirinuskapelle auf dem heutigen Friedhof
mit ihrem eindrucksvollen Relief-Sarkophag.
Mönchskirche
Die Geschichte einer Gemeinschaft
von Klerikern oder Mönchen an dieser Stätte reicht bis ins 5
Jahrhundert zurück. Als benediktinische Abtei besteht sie seit 978.
Im Jahre 1802 wurde sie von der Französischen Regierung aufgelöst
(„säkularisiert“), doch 1922 von Benediktinermönchen erneut besiedelt.
Nördlich der Kirche erstrecken sich die Konventsgebäude, deren
Hauptteile (Kreuzgang, Dormitorium u.a.) aus dem 13. Jahrhundert stammen.
Wallfahrtskirche
Ein weiteres Moment in der
Geschichte des Ortes bringt die besondere Verehrung des Apostels Matthias.
Nach der Tradition sind seine Reliquien ein Vermächtnis der Kaiserin
Helena (ca. 255 - 330), der Mutter Kaiser Konstantins des Großen.
Bei Abbrucharbeiten an der Kirche wurden sie 1127 entdeckt, und es begann
eine große Verehrung, die bis heute lebendig ist.
Pfarrkiche
Als das Kloster 1802 aufgelöst
wurde, erklärte man die Kirche zur Pfarrkirche. So entging sie dem
Schicksal, als Steinbruch für Baumaterial genutzt zu werden.
Sehenswürdigkeiten und
Hörenswertes
Die Fassade der Basilika
mit ihrem romanischen Kern, den barocken Portalbauten und der klassizistischen
Turmbekrönung ist das markante Wahrzeichen des Ortes. Der Innenraum
wird geprägt durch die wuchtigen romanischen Pfeiler und die spätgotischen
Einbauten der großen Chorfenster und des reich verzierten Gewölbes.
Das geschichtlich Gewachsene mit heutigem gottesdienstlichem Leben zu erfüllen
und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren sind bestimmende Elemente
der Raumgestaltung. Mittelpunkt der Kirche ist die Vierung. Hier haben
Altar und Ambo ihren Ort. Um sie versammeln sich Mönche, Mitglieder
der Pfarrei, Pilger und Gäste zur Feier der Eucharistie und des Stundengebetes.
Besondere Aufmerksamkeit
gilt weiterhin den Gräbern der Bischöfe in der Krypta, der Grablege
des Apostels im Hauptschiff der Kirche und dem „Mattheiser Gnadenbild“,
einem Marienbild in der nördlichen Seitenchorkapelle.
Sehenswert sind die Rekonstruktion
der spätantiken Schrankenanlage in der Krypta, die romanischen Chorschranken
im Hochchor, die darüberliegenden Chorfenster mit der spätgotischen
Kreuzigungsszene und der rahmenden Erweiterung (1994/95), die Empore und
ein barockes Altarretabel mit Szenen aus der Eucharius-Legende.
Hörenswert ist die Orgel
im südlichen Querhausarm. Sie ist ein Werk der Karl Schuke Berliner
Orgelbauwerkstatt GmbH aus dem Jahr 1977. Es handelt sich um eine Schleifladenorgel
mit einer mechanischen Spiel- und einer elektrischen Register-Traktur.
39 klingende Register verteilen sich auf drei Manuale und ein Pedal. Zwei
Werke sind mit Schwellern ausgestattet. Die Orgel verfügt über
mechanische und elektrische Koppeln, Zungen-Absteller, sowie über
3 feste Kombinationen und 6 Setzer-Kombinationen. Besonders hervorzuheben
sind der Umfang der Manuale (Ausbau bis c4) sowie eine Superoktavkoppel.
Liturgie
Viermal täglich versammelt
sich die Mönchsgemeinschaft zum Stundengebet in der Kirche. Sowohl
die Tradition des lateinischen Chorals als auch deutsche Gesänge werden
dafür genutzt. In der sonntäglichen Eucharistiefeier um 10.00
h wird die Tradition der gregorianischen Einzugs- und Kommuniongesänge
(Introitus und Communio) gepflegt. An den Hochfesten und an jedem zweiten
Sonntag im Monat werden lateinische Ordinarien gesungen. Aus dem Angebot
der Pfarrgottesdienste ist besonders auf den sonntäglichen Familiengottesdienst
hinzuweisen: Außerhalb der Schulferien wird für die Kinder parallel
zum Wortgottesdienst eine Katechese in der Krypta gestaltet. Zu allen Gottesdiensten
sind Gäste herzlich willkommen.
Auskünfte und Informationen
zu Führungen erteilt die Abtei St. Matthias (Tel.: 0651 / 31079 oder
www:AbteiStMatthias.de)
Bruder Jakobus Wilhelm OSB
Brustwerk
(Türschweller)
Holzgedackt 8'
Holzprincipal 4'
Principal 2'
Quinte 1 1/3'
Oberton 3-fach 1 1/3',
1 1/7', 8/9'
Scharff 4-fach 2/3'
Vox humana 8'
Tremulant
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Hauptwerk
Pommer 16'
Principal 8'
Spielflöte 8'
Octave 4'
Blockflöte 4'
Octave 2'
Cornett 3-5-fach ab C
2 2/3', ab c° 4', ab c1 8'
Mixtur 6-fach 2'
Fagott 16'
Feldtrompete 8'
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Schwellewerk
(Jalousienschweller)
Rohrflöte 8'
Gemshorn 8'
Gemshorn-
schwebung ab c° 8'
Principal 4'
Coppelflöte 4'
Nasat 2 2/3'
Feldpfeife 2'
Terz 1 3/5'
Octave 1'
Mixtur 4-5fach 1 1/3'
Dulcian 16'
Hautbois 8'
Clairon 4'
Tremulant
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Pedalwerk
Untersatz 32'
Principal 16'
Subbaß 16'
Octavbaß 8'
Gedacktbaß 8'
Hohlflöte 4'
Rauschpfeife 4-f. 4'
Posaune 16'
Trompete 8'
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Mechanische Koppeln: I-II, I-P,
II-P
Elektrische Koppeln III-I,
III-II, III-P, III /4'-P
3 feste Kombinationen
4 Setzer-Kombinationen
2 Setzer-Kombinationen Pedal
Zungengeneralabstelller
8 Zungen-Einzelabsteller