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Fehlt eine wichtige Veranstaltung aus der Region Trier? Bitte mailen Sie Bild und Text (< 500 kB) an webmaster@trierer-orgelpunkt.de.
Sie können auch selbst Konzerte eintragen, die Sie besucht haben. Gefragt sind herausragende Konzerte, nicht nur aus der Region Trier!
Himmeroder Orgelkonzerte Foto: Wolfgang Valerius
Erstmals nach längerer, krankheitsbedingter Pause war mit Franz Lehrndorfer der Grand Seigneur der deutschen Orgelszene wieder live im Konzert zu erleben. Der ehemalige Münchener Hochschulprofessor und Domorganist gastierte im Rahmen des Himmeroder Orgelsommers zusammen mit den Trompetern Thorsten Schaaf, Thomas Hammes und Nikolai Tchotchev. Zu diesem Konzert, das in Zusammenarbeit mit dem Richard-Wagner-Verband Trier und dem Musikkreis Springiersbach stattfand, kamen trotz strahlenden Sonnenscheins und hochsommerlicher Temperaturen gut 400 Zuhörer in die Eifel-Abtei. Neben der Sonate Nr. 8 e-Moll von Josef Rheinberger standen vor allem effektvolle Bearbeitungen für Orgel und Trompeten-Ensemble aus dem Opernschaffen Wagners auf dem Programm.
Himmeroder Orgelkonzerte Foto: Wolfgang Valerius
Das erste Orgel Open Air der Region fand im Rahmen der 5. Himmeroder Zisterziensernacht statt. Otto M. Krämer aus dem niederrheinischen Straelen improvisierte zu "Ben Hur". Vor der mächtigen Fassade der Klosterkirche trozten die Besucher gleichermaßen fasziniert von Film, Orgel und Organist der lausigen August-Kälte. Otto M. Krämer verstand es bestens, die jeweiligen Filmsequenzen klanglich zu deuten, ja, es machte ihm hörbar Freude, aus dem gewaltigen Klangfundus der Klais-Orgel immer wieder Ungewöhnliches zu schöpfen. Dank an Wolfgang Schröder für die perfekte Technik..
Himmeroder Orgelkonzerte Foto: Wolfgang Valerius
Erneut großer Besucherandrang beim Himmeroder Orgelsommer. Mit dem Kölner Domorganisten Prof. Winfried Bönig war einer der profiliertesten deutschen Kathedralorganisten zu Gast an der Klais-Orgel. Nach dem fulminanten Beginn mit Duprés Präludium und Fuge H-Dur ging es weiter mit der Ciacona von Karl Höller, drei Stücken aus dem Widor-Zyklus "Bachs Memento", bevor der ganze Farbreichtum der Orgel in Karg-Elerts "Homage to Handel" facettenreich zur Geltung kam. Ein technisch anspruchsvolles Programm, souverän dargeboten von Winfried Bönig, begeistert aufgenommen vom Publikum.
Himmeroder Orgelkonzerte Foto: Wolfgang Valerius
Orgelsymphonik pur bot das Konzert mit David Briggs in Himmerod. Sichtlich begeistert von den klanglichen Möglichkeiten der überarbeiteten Klais-Orgel demonstrierte er in seinem ihm eigenen Interpretationsstil auf überzeugende Weise, dass man für die Symphonie Nr. 3 op. 28 von Louis Vierne und Widors Symphonie Nr. 5 op. 42 nicht unbedingt eine französische-symphonische Orgel braucht. Mit der "Suite Cistercienne" und dem John Birley gewidmeten "In Memoriam" führte er sodann zwei eigens von ihm für die Konzertreihe 2007 komponierte Werke auf. Die "Suite Cistercienne" wurde vom Forum Himmerod und der Verbandsgemeinde in Auftrag gegeben, "In Memoriam" ist eine privater Kompositionauftrag von Wolfgang Valerius als Hommage an seinen ehemaligen Orgellehrer.
Himmeroder Orgelkonzerte Foto: E. Jakob
Ein großartiges Programm, ein grandioser Interpret! Martin Bambauer, Gast im fünften Konzert des Internationalen Himmeroder Orgelsommers, begeisterte von Beginn an die erneut zahlreich erschienen Besucher. Schon die einleitende "Grande Pièce Symphonique" von César Franck geriet als eindringliches Tongemälde, dessen großer symphonischer Bogen der Interpret spannungreich zu gestalten vermochte. Während im Finale von Saint-Sanes Orgelsinfonie (Bearbeitung: David Briggs) die ganze Wucht der Himmeroder Orgel zur Geltung kam, faszinierten die wunderbar singenden Flöten in dessen munter-frischem Scherzo (Bearbeitung: Daniel Roth). Mit der nötigen Nonchalance musizierte Martin Bambauer sodann Lemares Concert Fantasia on the tune "Hanover" sowie abschließend in rhythmisch brillanter Wiedergabe die als Reverenz an Dupré komponierte Toccata und Fuge fis-Moll von Hendrie.
Himmeroder Orgelkonzerte Foto: Jörg Strodthoff, privat
Da die Besucher im Gegensatz zum manchen Kritikern ganz offensichtlich mit den ausgefallenen Himmeroder Programmen zufrieden sind, kommen sie in diesem Jahr gleich in Scharen. Und so war die Abteikirche beim jüngsten Konzert mit Jörg Strodthoff aus Berlin erneut wieder gefüllt. Ob mit Mendelssohns Ouvertüre zum Geistlichen Drama „Athalie“ oder dem Vorspiel zu Wagners Bühnenweihfestspiel „Parsifal“, Jörg Strodthoff wusste die klanglichen Möglichkeiten der großen Klais-Orgel nuancenreich zu nutzen, gab der Musik Plastizität und - besonders bei Wagner – große, atmende Bögen. Hier blieb die Himmeroder Orgel der Musik wahrlich nichts schuldig! Und mit Regers Choralphantasie „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ sowie dessen mächtigem BACH-Opus stellte er gleich zwei Mal seine Kompetenz als ausgewiesener Reger-Kenner unter Beweis. Wenn Jörg Strodthoff im Herbst mit seiner Reger-Gesamteinspielung beginnt, wird man auch in Himmerod wieder von ihm hören.
Himmeroder Orgelkonzerte Foto: Wolfgang Valerius
Prof. Johannes Geffert, der zusammen mit Nicolas Kynaston beratend an der Orgelüberarbeitung beteiligt war, ist seit vielen Jahren regelmäßiger Gast bei den Himmeroder Orgelkonzerten. Dass er die Orgel und den Raum kennt, belegt nicht nur seine Programmgestaltung, auch die Klangfarben, die er der Klais-Orgel zu entlocken vermag, erstaunen immer wieder. Neben Francks Choral a-Moll, der "Ländlichen Szene" von Bossi und Beethovens Larghetto aus der Sinfonie Nr. 2 erklang Liszt Phantasie und Fuge über "Ad nos, ad salutarem undam". Eine begeisterte Zuhörerschar - die Kirche war fast bis auf den letzten Platz gefüllt - bedankte sich mit frenetischem Beifall.
Himmeroder Orgelkonzerte Foto: Wolfgang Valerius
Thomas Heywood zählt sicherlich zu den außergewöhnlichsten Organisten unserer Tage. Nicht nur seine Vorliebe für Transkriptionen großer Orchesterwerke zeichen ihn aus, vielmehr ist es seine atemberaubende Technik, die ihm einen ungemein virtuosen Umgang mit den klanglichen wie dynamischen Ressourcen des Instrumentes Orgel erlauben. Nur selten hört man zudem, dass ein Organist derart viel Freude an der Musik und am Musizieren hat. Und diese Freude scheint ansteckend zu sein. In der bis auf den letzten Platz besetzten Himmeroder Abteikirche ließen sich die zum Teil Hunderte von Kilometern angereisten Zuhörer immer wieder zu spontanen Beifallsbekundungen hinreißen. So schnell wird man wohl nicht mehr Schuberts "Unvollendete" so vollendet dargeboten auf einer Orgel hören.
Himmeroder Orgelkonzerte Foto: Stefan Müller
Welch ein Auftakt! Mit einem Paukenschlag startete der Himmeroder Orgelsommer in eine vielversprechende Zukunft. Erstmals gab es dabei in der Abteikirche Werke für Orgel und Orchester zu hören, so das bekannte Konzert für Orgel, Streicher und Pauken von Poulenc, aber auch die höchst selten zu hörende Symphonie für Orgel und Orchester op. 42 von Widor. Nach zwei Sätzen aus der Hindemith-Sinfonie "Mathis der Maler" stand als deutsche Erstaufführung Viernes eigene Fassung des Adagio aus seiner dritten Symphonie für Orgel und Orchester auf dem Programm. Prof. Nicolas Kynaston (London) und das Collegium Musicum der Uni Trier boten unter der Leitung von Alexander Mayer eine wahrhaft grandiose Leistung. Wer bis Anfang Oktober Orgelmusik abseits der Standardprogramme hören will, der sollte sich die kommenden Konzerte unter dem Motto "Meine Orgel ist mein Orchester" nicht entgehen lassen. Info: Abteiorgel.de
Internationale Orgeltage im Trierer Dom Foto: Gerhard W. Kluth
Die internationalen Orgeltage 2007 im Trierer Dom sind an den Start gegangen. Traditionsgemäß eröffnete sie der Domorganist Josef Still. Neben vielen „normalen“ Konzertbesuchern konnte er auch eine Gruppe von Bischöfen begeistern, die der Veranstaltung beiwohnten. Es waren Mitglieder der Kontaktgruppen der polnischen und der deutschen Bischofskonferenz. Nach dem Konzert statteten die Eminenzen Still noch einen Besuch am Spieltisch der Orgel ab. Quasi in einem Privatkonzert improvisierte Still über zwei polnische Kirchenlieder. Begeisterte Zuhörer waren der stellvertretende Sekretär der polnischen Bischofskonferenz, Dr. hab. theol. Ireneusz Stolarczyk, Weihbischof Dr. Jan Kopiec aus Oppeln, der Warschauer Erzbischof Dr. Kazimierz Nycz, Bischof Dr. Wiktor Skworc aus Ternow und der Erzbischof der Diözese Bamberg, Dr. Ludwig Schick.
50-jähriges Jubiläum der Sebald-Orgel in Herz Jesu (Trier) Foto: Christian Jöricke
Ein unbestreitbarer Höhepunkt der bisherigen Aktivitäten des Orgelbauvereins Herz Jesu e.V. war das Konzert mit der lettischen Konzertorganistin Iveta Apkalna zum 50. Weihetag der Sebald-Orgel. Erfreulich für den Orgelbauverein war sicher auch, dass sehr viele Zuhörer zum Teil von weither angereist kam, um diesem ersten Trierer Orgelhighlight 2007 beizuwohnen. Mit freundlicher Unterstützung des Generalvikariats und des Musikhauses Reisser konnten die Besucher das Spiel von Frau Apkalna über Leinwand verfolgen. So schön kann Orgel sein! Lesen Sie eine Besprechung von Klauspeter Bungert
50-jähriges Jubiläum der Sebald-Orgel in Herz Jesu (Trier) Foto: Wolfgang Valerius
Die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Sebald-Orgel in Herz Jesu (Trier) wurden am 18. März mit einem Benefizkonzert vor gut 250 Zuhörern eröffnet. Der weltweit bekannte Trierer Tenor Thomas Kießling unterstützte als "Kind der Pfarrei" das Anliegen des Orgelbauvereins. Mit dabei waren auch die Kinderchöre, der Jugendchor, der Chor "Singflut" sowie der Kirchenchor Herz Jesu. An der Orgel saß Klauspeter Bungert, die Gesamtleitung hatte Jutta Thommes. Am Ende flossen mehr als 1.200 Euro auf das Konto des Orgelbauvereins.
Generalüberholung Klais-Orgel-Himmerod abgeschlossen Foto: Wolfgang Valerius
Auch wenn sich in letzter Zeit etliche anschickten, der "neue Orgelstolz der Region" zu werden, sie ist nach wie vor die Kaiserin unter den vielen Königinnen der Trierer Lande: die 1962 erbaute und jüngst generalüberholte Klais-Orgel der Abtei Himmerod. Im Rahmen der Arbeiten wurde eine neue Setzeranlage eingebaut, eine zusätzliche Trompete 8 im Hauptwerk sowie bislang einmalig im weiten Umkreis ein Corno di Bassetto 8 nach englischem Vorbild (quasi als Hommage an den langjährigen Abteiorganisten Father John L. Birley). Dank der Stiftung eines begeisterten Orgelliebhabers aus Trier-Ehrang erhielt die Orgel als weitere Zugabe noch ein Röhrenglockenspiel.
Orgelneubau in der Wallfahrtskirche Klausen Foto: Wolfgang Valerius
Der Orgelaufbau in Klausen hat begonnen. Das imposante Gehäuse, die Windladen und der Spieltisch sind schon an ihrem Platz. An Ostern soll das neue Werk mit seinen 39 Registern (3 Manuale und Pedal) fertig sein und die lange pfeifenlose Zeit in der bedeutendsten Wallfahrtskirche des Bistums beenden. Als erstes Highlight wird Thomas Trotter (Birmingham) voraussichtlich am 15. Juni im Rahmen der Orgelfestwochen des Kultursommers RLP zu hören sein.
Bläsermusik zum Neujahrstag Foto: Ursula Binsfeld
Das Neujahrsblasen mit der Bläsergruppe MV Trier-Irsch e.V. wird traditionell organisiert vom Verein Trierisch e.V.
Das Orgelpunkt-Team wünscht Ihnen ein glückliches Jahr 2007! Foto: E. Jakob
Zum vierten Mal in Folge präsentierte der Orgelbauverein Herz Jesu sein schon traditionelles Orgelkonzert in der Silvesternacht, das erneut auf eine erfreuliche Publikumsresonanz stieß. Wolfgang Valerius, Kustos der Himmeroder Klais-Orgel, nahm den Titel "Organ Fireworks" wörtlich und stellte an den Beginn des Konzertes die Ouvertüre aus Georg Friedrich Händels "Musick for the Royal Fireworks". Neben heiter-ausgelassenen Werken von Widor und Guilmant kamen mit Karg-Elerts "Näher, mein Gott, zu dir" sowie Francks Choral Nr. 2 in h-Moll zwei eher "schwergewichtige" Kompositionen zu Gehör, bevor der Abend mit Viernes fulminantem Finale aus der ersten Orgelsymphonie ausklang. Erfreulich auch der Spendenerlös von 857 Euro!)
Eckhard Jakob
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ORGELHISTORISCHES IM TRIERER RAUM
Trierer Orgeln 1900 - 1945:
Dom, St. Gangolf, St. Antonius und Treviris |
Liebfrauenkirche |
Kloster der Ewigen Anbetung, Hausorgel von Domkapellmeister Stockhausen, Orgel des Max-Planck-Gymnasiums |
St. Paulus, Heiligkreuz |
Kirche der Barmherzigen Brüder, Kirche der Weissen Väter, St. Helena (Euren) und Herz Jesu |
St. Martin, St. Bonifatius (Kürenz) und St. Paulin |
Pfalzel, Ruwer und Zewen |
Trierer Domorganisten und -kapellmeister:
Peter Joseph Pletz |
Joseph Torner |
Georg Schmitt |
Michael Hermesdorff |
Heinrich Pauli |
Jodocus Kehrer |
Ludwig Boslet |
Johannes Klassen |
Dr. Paul Schuh |
Wilhelm Stockhausen |
Hermann Schroeder |
Wolfgang Oehms |
Klaus Fischbach |
Josef Still |
Stephan Rommelspacher |
Geschichte der Domorgeln:
Turbulente Orgelzeiten von 1307 bis 1830 | Die Breidenfeld-Orgel von 1837 | Hochdruckorgel, Elektrizität und ein Konkurs | Schwalbennester aus Bonn und ein flötespielendes Teufelchen |
Frühere Orgelbauer:
Wilhelm Breidenfeld | Nikolaus
Franzen | Eduard Sebald | Gebrüder
Stumm | Orgelbauanstalt Mamert Hock | Anton und Heinrich Turk, Klausen |
Heinrich Voltmann, Klausen | Orgelbau Claus |
Historische Orgelnachrichten:
Frühe Orgelnachrichten aus Kurtrier | Neue Erkenntnisse zur Orgelgeschichte des Bistums Trier | Einweihung der Bambusorgel von Las Pinas durch W. Oehms | Niederländische Orgelbaumeister am Trierer Dom |
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