Nur noch Stehplätze gab es am 31.12.2003 beim Silvesterkonzert in Herz Jesu, dafür viele begeisterte Besucher, die unter dem Titel "Organ Fireworks" ein außergewöhnliches Orgelkonzert mit Werken von Bach, Elgar, Anderson bis hin zu Improvisationen über Filmmusiken erlebten.
Das Konzert fand statt in Zusammenarbeit mit dem Orgelbauverein Herz Jesu, die Organisatoren konnten
einen Spendenerlös von über 1000 Euro der Aktion Da-Sein zur Verfügung stellen. Herzlichen Dank hierfür an alle Besucher! An der Sebald-Orgel: Wolfgang Valerius (Foto) und Martin Bambauer (Foto s. 14. Dezember).
Dieses Konzert wurde unterstützt von: Antiquariat am Dom, Kellermanns Café, Color-Copy-Art, Weingut Herbert Wahlen
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Improvisationskonzert in Herz Jesu
Ein reines Improvisationskonzert hörten zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer am 14. Dezember in Herz Jesu. Kantor Martin Bambauer (Proben-Foto) improvisierte über adventliche und weihnachtliche Themen in verschiedenen Stilen. Herzlichen Dank für dieses außergewöhnliche und begeisternde Konzert!
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Orgelkonzert in St. Antonius
Nicht die üblichen Melodien, dennoch der adventlichen Zeit angepasst hatte Ekkehard Schneck sein Programm mit Werken von Couperin bis Langlais am 2. Advent in St. Antonius. Zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer erlebten ein eindrucksvolles Konzert auf einer der vielseitigsten Trierer Orgeln.
Benefizvortrag für die Stumm-Orgel in Welschnonnen
Glaubhaft dem Publikum nahebringen konnte Gerhard W. Kluth (r.; m.: Domorganist Josef Still) seine Begeisterung für den bedeutenden Orgelbauer Arp Schnittger am 26.11.2003 in der Welschnonnen-Kirche.
Musik aus dem Schwalbennest
British: Symphonic Dreams of Elgar. Mit Kompositionen von Sir Edward Elgar endete der diesjährige Zyklus "Musik aus dem Schwalbennest am 11. Oktober 2003 im Trierer Dom. An der Orgel: Domorganist Josef Still.
Orgelfestival in Bridel/L
David Briggs aus Gloucester beschloss am 10. Oktober in Bridel das sechste Festival d'Orgue mit der von ihm gewohnten außerordentlichen Virtuosität, Musikalität und Spielfreude.
Dream of Gerontius
Am 3.Oktober 2003 führte der Trierer Bachchor zusammen mit dem Karlsruher
Kammerchor und der Rheinischen Philharmonie Koblenz unter der Leitung von
Martin
Bambauer das große romantische Oratorium "The dream of Gerontius" von
Edward
Elgar auf. Als Solisten waren zu hören: Claudia Römer (Mezzosopran),
Martin
Blasius (Bass) und als Gerontius Stefan Vinke (Tenor). Die ergreifende Aufführung bildete den Abschluß der Moselfestwochen 2003.
Orgelfestival in Bridel/L
Elke Völker aus Speyer, ausgewiesene Karg-Elert-Spezialistin, spielte am 3. Oktober in Bridel/L. u.a. aus dessen
op. 87 die Choräle "Ach bleib mit Deiner Gnade" und "Jesu meine Freude". Nach langem Applaus als Zugabe: Transporte de joie aus "L'Ascension" von Olivier Messiaen.
Sigfrid Karg-Elert, Ultimate Organ Works: Eine Empfehlung für CDs von Elke Völker finden Sie hier
Orgelfestival Principal
An drei aufeinander folgenden Tagen spielten im ersten Trierer Orgelfestival PRINCIPAL eine Organistin und zwei Organisten von Weltrang: Dame Gillian Weir aus London, Ewald Kooiman aus Amsterdam und Jean Guillou aus Paris. Leider fand das Principal-Festival in der örtlichen Presse nicht die Beachtung, die für eine herausragende Veranstaltung dieser Kategorie angemessen wäre. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erlebten indes grandiose Konzerte (Foto: Konstantin-Basilika mit Jean Guillou am 14. September 2003).
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Abschlußkonzert II
Ein ebenso beeindruckendes Abschlußkonzert gab der in Südafrika geborene und seit vielen Jahren in Deutschland wirkende Magdeburger Domorganist Barry Jordan (r., im Gespräch mit W. Valerius) am 7. September in Himmerod: Cathedral Windows von Karg-Elert und Esquisses Byzantines von Mulet standen u.a. auf seinem Programm (unter Beteiligung einer Choralschola, Leitung: Jutta Thommes), das auf den großen Raum von Himmerod perfekt abgestimmt war.
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Abschlußkonzert I
Einen der wirklichen Superstars (nein, ich leiste der inflationären Verwendung diesen Begriffs keinen weiteren Vorschub) konnten zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer am 27.8. in der Konstantin-Basilika erleben (dies übrigens für 5 Euro!): Philipp Lefevbre (r., im Gespräch mit Martin Bambauer), Organist an der Kathedrale Notre Dame in Paris.
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Sommerzyklus in der Konstantin-Basilika
Dr. Wieland Meinhold aus Erfurt zeigte am 20. August, dass auch Orgelkonzerte ohne Bach Publikumsmagnet sein können.
Auf seinem Programm standen viele Orgelwerke, die ursprünglich nicht für das Instrument geschrieben sind, so "Das große Tor von Kiew" aus Bilder einer Ausstellung von Modest Musorgski, die Festmusik aus der Oper "Die Meistersinger von Nürnberg" von Richard Wagner und "Pomp and Circumstance" von Edward Elgar in der Bearbeitung von Edwin H. Lamare.
Chor- und Orgelkonzert in St. Matthias
Ein Konzert der Spitzenklasse erlebten zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer am 18.07.2003 in St. Matthias. Der traditionsreiche "Choir of New College" aus Oxford unter Leitung von Edward Higginbottom interpretierte ein kurzweiliges Programm mit alter und neuer Musik, dazu Orgelwerke von Howells, Vaughan Williams und Preston mit Alfred Müller an der Orgel.
Chorbegleitung: Robert Patterson und Nicholas Wearne.
Himmeroder Orgelkonzerte
Mit mediterraner Spielfreude und prächtigen Farben der Klais-Orgel erfreute Eleni Keventsidou aus Athen am 13. Juli ihr Publikum in Himmerod.
Sommerzyklus in der Konstantin-Basilika
Als versierter Interpret für ein Programm mit Orgelwerken aus über 3 Jahrhunderten präsentierte sich Victor Scholz aus Mönchengladbach am 9. Juli in der Konstantin-Basilika.
Trinity College Choir Cambridge in Himmerod
Mit dem Trinity College Choir aus Cambridge gastierte einer der weltweit renommiertesten Chöre in Himmerod. Das Jubiläumskonzert zum 850. Todestag von Bernhard von Clairvaux fand in Zusammenarbeit mit dem Kultursommer Rheinland-Pfalz statt. Langer, herzlicher Applaus für die 28 Sängerinnen und Sänger und Chorleiter Dr. Richard Marlow in der nahezu vollbesetzten Himmeroder Abteikirche.
Sommerzyklus in der Konstantin-Basilika
Nur durch eine überragende Gemeinschaftsleistung war das komplexe Programm zum Auftakt der diesjährigen Orgelkonzerte in der Basilika zu bewältigen. Martin Bambauer forderte besonders mit der Partita Retrospettiva op. 151 von Sigfrid Karg-Elert Registrant Wolfgang Valerius (links) und die Schuke-Orgel bis an die Grenzen und erhielt dafür langen Beifall. Auf dem interessanten und virtuos präsentierten Programm weiterhin Werke von Aaron Copland, Johann Sebastian Bach, Louis Vierne, Daniel Roth, Maurice Duruflé sowie eine Improvisation über zwei Themen aus dem Publikum.
Eckhard Jakob