Trierer Kirchen: St. Antonius - Orgelpunkt Trier: Orgel- und Chor Musik an Dom und Konstantin - Basilika. Touristische Sehenswürdigkeiten wie z.B. Porta Nigra und Trierer UNESCO Weltkulturerbe. 31.05.2009 11:04:43

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Trierer Kirchen: St. Antonius
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St. Antonius
 
Foto: E. Jakob ORGEL

Tzschöckel, Althütte-Fautspach
1995
  Ausführliche Orgelgeschichte (PDF-Format)

Spätestens seit dem 14. Jahrhundert besaß die heute untergegangene Pfarrkirche St. Marien zur Brücke innerhalb der Stadtmauern am Viehmarkt eine Kapelle, die den hl. Antonius und Hubertus geweiht war: die Keimzelle der heutigen Antoniuskirche. Urkundlich taucht diese Antoniuskirche erstmals im Jahre 1458 auf. Vermutlich stammt das quadratische östliche Joch des niedriegeren Schiffes aus dieser Zeit. 1476/77 wurde die Kapelle vergrößert: Drei Joche und der Turm wurden im Westen angefügt. Mit dieser Vergrößerung war vermutlich auch die Erhebung zur Pfarrkirche einhergegangen. Das heutige Hauptschiff entstand in einer zweiten Bauperiode ab etwa 1500. Weder Baubeginn noch Vollendung sind urkundlich faßbar. Zu vermuten ist jedoch, daß der Ausbau mit der Ersten Wallfahrt zum Heiligen Rock im Jahre 1512 zusammenhängt. In diesem asymetrischen zweischiffigen Zustand blieb die Kirche bis zum heutigen Tage erhalten. 1674 zerstörten die Franzosen das Innere der Kirche. Ab 1892 bis 1912 wurde die Kirche restauriert: Sie erhielt eine neugotische Ausstattung, eine neue Raumfassung und neue Fenster. Ein Luftangriff am 21. Dezember 1944 zerstörte all dies. Der Trierer Architekt Heinrich Otto Vogel übernahm die Leitung des Wiederaufbaus, der mit der Konsekration der Kirche am 22. Januar 1950 abgeschlossen war. Letztmals restauriert wurde die Kirche in den Jahren 1974/75. Von der Ausstattung besonders hervorzuheben sind das Epitaph des Bürgermeisters Schott (1607), der Maria-Himmelfahrt-Altar (1617) und die Kanzel von 1762, die aus der ehemaligen Trierer Dominikanerkirche stammt. Im Zuge der letzten Restaurierung schuf der Trierer Glasmaler Jakob Schwarzkopf die Verglasung der Kirche. Das Geläute der Kirche besteht aus vier Glocken mit der Schlagtonfolge b°-d’-f’-g’. Die drei großen wurden 1992 von der Eifeler Glockengießerei Hans August Mark in Brockscheid gegossen, die kleinste ist Rest des 1928 von Mabilon in Saarburg geschaffenen Geläutes.

Literatur:

- Hans-Walter Stork: Kath. Pfarrkirche St. Antonius Trier (Schnell, Kunstführer Nr. 1772). München 1989.
- Die Kirchlichen Denkmäler der Stadt Trier (Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz 13,III). Düsseldorf 1938; insbesondere S. 31-41.
 

Disposition

I. Hauptwerk

 

 

III. Schwellwerk

 

C - g'''

 

 

C - g'''

 

Boudun

16'

 

Geigenprincipal

8'

Principal

8'

 

Holzflöte

8'

Spitzgambe

8'

 

Salicional

8'

Rohrgedeckt

8'

 

Vox coelestis

8'

Oktave

4'

 

Traversflöte

4'

Gemshorn

4'

 

Fugara

4'

Quinte

2 2/3'

 

Doublett

2'

Superoktave

2'

 

Mixtur 4-fach

2 2/3'

Mixtur 4-fach

1 1/3'

 

Basson

16'

Trompete

8'

 

Hautbois

8'

Tremulant

 

 

Clairon

4'

 

 

 

Tremulant

 

 

 

 

 

 

II. Positiv

 

 

Pedal

 

C - g'''

 

 

C - f'

 

Gedackt

8'

 

Principal

16'

Principal

4'

 

Oktave

8'

Rohrflöte

4'

 

Subbaß

16'

Blockflöte

2'

 

Gedecktbaß

8'

Nasat

2 2/3'

 

Choralbaß

4'

Terz

1 3/5'

 

Rauschpfeife

2'-1 1/3'

Larigot

1 1/3'

 

Posaune

16'

Sifflöte

1'

 

Trompete

8'

Krummhorn

8'

 

 

 

Tremulant

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SW-HW, Pos-HW, SW-Pos, HW-P, Pos-P, SW-P, SW-P 4' 
Manualumfang C - g''', Pedalumfang C - f'

Sebastian Schritt



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